Saudi-Arabiens Fußballer wollen bei ihrer vierten WM-Teilnahme seit 1994 die Schmach von Sapporo tilgen.
Am 1. Juni 2002 leitete ein 0:8-Debakel gegen den späteren Vizeweltmeister Deutschland das bisher schlechteste WM-Abschneiden der Araber ein, die ohne Punkt und Tor nach der Vorrunde die Heimreise antreten mussten. Unter der Leitung von Gabriel Calderon, der im Herbst 2004 Gerard van der Lem als Nationaltrainer ablöste, schafften die Kicker aus dem Königreich als Sieger der Gruppe A vor Südkorea problemlos die Qualifikation. Der Argentinier Calderon ist bereits der 14. saudi-arabische Coach seit 1994. Neben Routinier Sami Al-Jaber, der bei drei WM-Turnieren insgesamt zwei Tore erzielte, zählen die Angreifer Mohammad Al- Shlhoub und Ibrahim Al-Shahrani zu den Stützen im Team der Araber.