Deisler: Rück- statt Fortschritt: Überhastet und ohne Plan. Viel zu viele Ballverluste und Aktionismus. Zur Halbzeit war zurecht Schluss. Borowski: Lange musste er auf seine Chance warte, vor heimischem Publikum nutzte er sie. Die Krönung war sein erstes Länderspieltor. Ballack: Der Kapitän war mehr Helfer als Spielgestalter. Agierte deutlich defensiver. Das Glänzen überließ er «Poldi» und «Schweini». Schweinsteiger: Immer präsent, enorm spielfreudig. Der Ball ist einfach sein Freund - und Kumpel Poldi legte er das dritte Tor auf. Klose: Gutes Spiel. Passgeber bei den ersten beiden Toren von Podolski. Aber er selbst wartet weiter auf den ersten Treffer 2005. Podolski: Der Mann des Abends. Erster Dreierpack im Nationalteam, eiskalt vor dem Tor, als Zugabe Vorbreiter des vierten Treffers. Schneider: Auf seiner Stammposition im rechten Mittelfeld ist er am besten aufgehoben. Deutlich besser als Deisler, viel weniger Fehler. Ernst: Mit Pfiffen bei seiner Einwechslung in der alten Heimat empfangen. Der Schalker durfte noch 23 Minuten teil haben am Sieg. Kuranyi: Löste nach 78 Minuten Klose ab. Hätte fast noch per Kopf getroffen (81.), doch Torhüter Vonk reagierte prächtig. Asamoah: Der Schalker durfte den gefeierten Podolski ablösen. Haute sich rein, aber glänzen wie sein Vorgänger konnte er nicht mehr.
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