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FC Carl Zeiss JenaVereinsinfos - FC Carl Zeiss Jena

 

Gründungsdatum13. Mai 1903
AnschriftIm Ernst-Abbe-Sportfeld Jena
Oberaue 3
07745 Jena
PostanschriftPostfach 10 05 22
07705 Jena
StadionErnst-Abbe-Sportfeld (12 000 Plätze)
Vereinsfarbenblau-gelb-weiß
PräsidentRainer Zipfel
TrainerHenning Bürger (seit 22.12.2007)
Mitglieder2 700
Größte Erfolge
Europa-Cup-Finalist1981
DDR-Fußballmeister1963, 1968, 1970
DDR-Pokalsieger1960, 1972, 1974, 1980
Aufstieg in die 2. Bundesliga2006
Internetwww.fc-carlzeiss-jena.de

Trainer Valdas Ivanauskas konnte die Misere beim erfolglosen Fußball-Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena nicht stoppen. Der Traditionsclub beurlaubte den 41-jährigen Litauer zwei Tage vor Heiligabend, beförderte den bisherigen Junioren-Coach Henning Bürger zu dessen Nachfolger und degradierte Sportdirektor Lutz Lindemann zum Spielerbeobachter. «Wir haben noch einmal ein Zeichen setzen wollen und müssen. Wir haben bislang zwar nur 13 Punkte geholt. Doch damit sind wir noch lange nicht abgestiegen», begründete Präsident Rainer Zipfel den zweiten Trainerwechsel in dieser Saison.

Für Bürger, der einen Vertrag bis Juni 2009 erhält, ist es die erste Station als Cheftrainer. «Das wird keine leichte Aufgabe. Doch ich traue mir das zu und habe klare Vorstellungen», erklärte der 38 Jahre alte frühere Bundesliga-Profi. Nach einer Saison mit akuter Abstiegsangst und einer Last-Minute-Rettung ging der FC Carl Zeiss Jena mit einem rundum erneuerten Kader in die zweite Zweitligasaison nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr. Doch bereits nach dem 5. Spieltag war die Laune der Thüringer auf den Nullpunkt gesunken.

Vor der Saison wurde an der Mannschaft mit 16 Ab- und 14 Neuzugängen ein radikaler Umbruch vollzogen. Doch bislang konnten die namhaften Transfers wie Jan Simak und Sandor Torghelle die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Der Optimismus vor dem Start in die Saison ist verflogen. Präsident Zipfel wollte mit dem Abstieg diesmal nichts zu tun haben. «Minimum 45 Punkte sind unser Ziel», sagte Zipfel, dessen Club sich in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag den Ligaverbleib gesichert hatte.

Tore für dieses Unternehmen sollte zum Beispiel Sami Allagui beisteuern. Der Stürmer kam vom RSC Anderlecht aus Belgien und stand bei den Thüringern wegen seiner «technischen Fähigkeiten, seiner Kreativität und Schnelligkeit» hoch im Kurs. Der Tunesier mit deutschem Pass war für Fiete Sykora verpflichtet worden, der in der vergangenen Saison mit sechs Treffern einer der erfolgreichsten Jenaer Torjäger war und zu Ligakonkurrent FC Erzgebirge Aue wechselte.

(Stand: Dezember 2007)


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