| Gründungsdatum | 13. Februar 1948 | | Anschrift | Franz-Kremer-Allee 1 | | 50937 Köln | | Postanschrift | Postfach 45 04 56 | | 50879 Köln | | Stadion | Rhein Energie Stadion (50 000 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-weiß | | Vereinspräsident | Wolfgang Overath | | Geschäftsführer | Claus Horstmann | | Cheftrainer | Zvonimir Soldo (seit 12. Juni 2009) | | Mitglieder | 48 500 | | Größte Erfolge | | Deutscher Meister | 1962, 1964, 1978 | | Deutscher Pokalsieger | 1968, 1977, 1978, 1983 | | Internet | www.fc-koeln.de |
Die Zahl 10 sollte in Köln eigentlich für Großartiges stehen, immerhin ist das die Trikotnummer von Rückkehrer Lukas Podolski. Doch nach einer enttäuschenden Hinrunde steht diese Zahl für die schlechteste Torausbeute aller Bundesligisten. Torarmut statt erhoffter Torwut: Bewundernswert daran ist lediglich, dass es zu 18 Punkten und dem zwölften Tabellenplatz reichte. Doch die Abstiegsplätze sind nicht weit entfernt und bei weiter andauernder spielerischer Magerkost nach der Winterpause wird Trainerneuling Zvonimir Soldo weiter an Akzeptanz verlieren. Dabei hatte der FC mit der Rückholaktion von Podolski bereits in der Winterpause 2008/ 09 den wichtigsten Transfer für die aktuelle Saison getätigt und in ihm eine Art Torgaranten gesehen. Der «verlorene Prinz» wurde am Rhein gefeiert wie der Aufstieg in die Bundesliga 2008. «Er ist seinem Herzen gefolgt», sagte Vereins-Präsident Wolfgang Overath nach den erfolgreichen Verhandlungen mit Bayern München. Und Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma geriet gar ins Schwärmen: «Poldi gehört zum FC wie der Dom zu Köln.» Doch der Hoffnungsträger blieb in der Hinrunde blass. Ein Tor bei 14 Einsätzen. Auch Sturmpartner Milivoje Novakovic tat es mit zwei Treffern kaum besser. Zu allem Überfluss überwarf sich Soldo mit dem beliebten Slowenen, der unter Trainer Daum noch 16 Treffer erzielt hatte. Vorerst scheint der Jungtrainer den Machtkampf gewonnen zu haben, doch viel Kraft wurde dabei gelassen. Da kam die Winterpause für den Kroaten wie gerufen. Der ehemalige Verteidiger, der über 300 Spiele für den VfB Stuttgart absolvierte, muss nun ein Spielsystem einstudieren, das für Tore sorgt. Sonst bleiben seine beim Amtsantritt formulierten Ziele unerreichbar: «Wir wollen mehr Punkte holen als in der vergangenen Saison, und wir wollen zu Hause eine Macht werden». Vielleicht erschütterte der plötzliche Abschied von Star-Trainer Christoph Daum vor Saisonbeginn das Geißbock-Heim schlimmer als erwartet. Ein Schock, hatte der in Köln stets gefeierte Daum doch den Club innerhalb von drei Jahren aus der zweiten Liga auf einen sicheren Tabellenplatz in Liga eins geführt. Aber der «Heilsbringer» nutzte eine der Öffentlichkeit unbekannte Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und verließ die Bundesliga gen Istanbul. Das Aufgebot: Tor: 1* Faryd Mondragón, 18 Thomas Kessler, 34 Miro Varvodic Abwehr: 2 Miso Brecko, 3 Youssef Mohamad, 6 Pierre Womé, 16 Christopher Schorch, 17 Kevin Pezzoni, 21 Pedro Tonon Geromel, 23 Kevin McKenna, 28 Carsten Cullmann, 32 Stephan Salger Mittelfeld: 8 Petit, 12 Maniche, 13 Daniel Brosinski, 14 Zoran Tosic, 19 Taner Yalcin, 22 Fabrice Ehret, 25 Adam Matuschyk, 33 Michael Niedrig Angriff: 7 Sebastian Freis, 9 Manasseh Ishiaku, 10 Lukas Podolski, 11 Milivoje Novakovic, 20 Adil Chihi, 24 José Pierre Vunguidica, 29 Sebastian Zielinsky * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Februar 2010)
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