| Gründungsdatum | 13. Februar 1948 | | Anschrift | Franz-Kremer-Allee 1 | | 50937 Köln | | Postanschrift | Postfach 45 04 56 | | 50879 Köln | | Stadion | Rhein-Energie-Stadion (50 000 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-weiß | | Vereinspräsident | Wolfgang Overath | | Geschäftsführer | Claus Horstmann | | Cheftrainer | Stale Solbakken (seit Juni 2011) | | Mitglieder | ca. 52 000 | | Größte Erfolge | | Deutscher Meister | 1962, 1964, 1978 | | Deutscher Pokalsieger | 1968, 1977, 1978, 1983 | | Internet | www.fc-koeln.de |
Der Trainer: Stale Solbakken Mit dem Norweger hat sich der FC Köln einen kernigen Coach ins Haus geholt. Eigentlich war Stale Solbakken auf dem Weg, Nationaltrainer zu werden. Doch der Ruf an den Rhein hatte zu viel Reiz. In der Bundesliga möchte sich der 43-Jährige gern beweisen. Damit setzt man im turbulenten Köln nach dem gescheiterten Experiment mit Zvonimir Soldo und dem vergraulten Jugendtrainer Frank Schaefer wieder auf einen mit dem Ligageschäft unvertrauten Kopf. Der Star: Lukas Podolski Trotz dem Wirbel um die Kapitänsbinde, die der Nationalspieler unter viel Gezeter wieder abgeben musste: Wenn Lukas Podolski sich wohl fühlt und Tore schießt, dann schunkelt die gesamte Karnevalshochburg mit. Darauf baut auch weiterhin Trainer Solbakken, der mit der Amtsenthebung die pikante Personalentscheidung zu verantworten hatte: «In meinem Spielkonzept übernimmt er als Matchwinner eine wichtige Funktion. Wir alle im Trainerteam sind überzeugt von seinen herausragenden spielerischen Qualitäten und seiner Leistungsbereitschaft.» Das Ziel: Mittelfeld Zu stark sind in Köln noch die Erinnerungen an viel zu hohe Erwartungen. Nach dem Aufstieg sah der damalige Trainer Christoph Daum den FC schon unter den besten Clubs der Liga. Mit viel Krach überstand man seit 2008 stattdessen die Spielzeiten im Oberhaus. Die Seifenblasen sind allesamt zerplatzt. Mit Sportdirektor Volker Finke herrscht wieder mehr Sinn für Realität: Das gesicherte Mittelfeld wird angestrebt. Auch Solbakken glaubt nur bei einer optimal verlaufenden Saison an einen einstelligen Tabellenplatz. «Da wächst etwas zusammen. Deshalb glaube ich, dass wir unser Saisonziel, zwischen Platz zehn und zwölf einzulaufen, erreichen», meinte Geschäftsführer Claus Horstmann nach der Hinrunde. Die Mannschaft: Starke Akteure, wenig Tiefe Vorne gehören die Stürmer Podolski und Milijove Novakovic zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Doch so stark die Torjäger offensiv sind, nach hinten arbeiten sie nicht gern mit. Die Abwehr sollte mit Torwart Michael Rensing und dem frisch gebackenen Kapitän Pedro Geromel über genügend Stabilität verfügen. Geromel verkörpere «die neue Kultur» und das «sportliche Gesamtkonzept», ließ Solbakken verlauten. Das Problem: Fallen Spieler aus der ersten Reihe aus, birgt die recht dünn besetzte Bank einen hohen Risikofaktor. Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief allerdings harmonisch. Das Aufgebot: Tor: 1* Michael Rensing, 22 Miro Varvodic, 24 Daniel Schwabke, 26 Timo Horn Abwehr: 2 Miso Brecko, 3 Ammar Jemal, 4 Christian Eichner, 12 Andrezinho, 17 Henrique Sereno, 21 Pedro Geromel, 23 Kevin McKenna, 35 Alexander Vaaßen Mittelfeld: 5 Sascha Riether, 6 Kevin Pezzoni, 8 Petit, 13 Martin Lanig, 15 Slawomir Peszko, 19 Mato Jajalo, 20 Adil Chihi, 28 Odise Roshi, 29 Christopher Buchtmann, 30 Wilfried Sanou Angriff: 9 Chong Tese, 10 Lukas Podolski, 11 Milivoje Novakovic, 16 Mikael Ishak, 27 Christian Clemens, 31 Mark Uth, 38 Thiemo-Jerome Kialka * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Januar 2012)
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