Osnabrück (dpa) - 31.08.2010, 11:20 Uhr
Das Vereins-Llogo des VfL Osnabrück.
Der Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück plant eine Schadenersatzklage gegen seinen im Wettskandal verurteilten Ex-Profi Marcel Schuon.
«Wir lassen das von unserem Anwalt prüfen», sagte VfL-Präsident Dirk Rasch: «Es geht um den immateriellen Schaden, um den Imageverlust. Wir sind sechs Wochen lang wie Täter behandelt worden, obwohl wir Opfer waren.» Rasch kritisiert zugleich das aus seiner Sicht zu milde Urteil des Deutschen Fußball-Bundes, der Schuon für 33 Monate gesperrt hatte. Kontrollausschuss und Sportgericht sahen es als erwiesen an, dass sich Schuon bereiterklärt habe, die Ergebnisse von vier Punktspielen des VfL zu beeinflussen.