Der MSV Duisburg geht nach dem 4:1 (3:1) gegen den FC Ingolstadt aussichtsreich in die Länderspielpause. Mit ebenfalls sechs Punkten folgen die SpVgg Greuther Fürth (2:1 bei Union Berlin), der FC Augsburg (1:0 gegen Paderborn), Cottbus und nach Hertha FC Erzgebirge Aue auf den Plätzen. Der Klassenneuling hatte mit dem 1:0 gegen Aufstiegsfavorit VfL Bochum für Furore gesorgt. Sein erstes Heimspiel als Cheftrainer der Arminia hatte sich Christian Ziege sicher anders vorgestellt, nach der zweiten Saisonpleite steht der Ex-Nationalspieler aber nicht zur Diskussion. «Mein Vertrauen hat Ziege. Er arbeitet gut», stellte Bielefelds Präsident Wolfgang Brinkmann klar. Gegen Cottbus wurden die Gäste klassisch ausgekontert. Mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten ging Energie durch Nils Petersen (43. Minute) und Marco Kurth (45.)in die Halbzeitpause. Franck Guela (69.), dem per Foulelfmeter der Anschlusstreffer für Bielefeld gelang, musste kurz vor Spielende wegen einer Tätlichkeit vorzeitig vom Platz. In Karlsruhe ist das Krisengerede vorerst verstummt. Nach der 1:4-Auftaktpleite in Fürth feierte der KSC eine überzeugende Heimpremiere gegen eine allerdings maßlos enttäuschende Alemannia. Der Nigerianer Macauley Chrisantus per Doppelpack und Timo Staffeldt stellten den hochverdienten Sieg der Karlsruher sicher. «Der Sieg war wichtig, denn jetzt kehrt wieder Ruhe ein», erklärte Staffeldt. Einen klassischen Fehlstart verhinderten auch die Münchner «Löwen», die nach dem 2:3 in Bochum die ersten drei Punkte einfuhren. Der doppelt erfolgreiche Serbe Djordje Rakic und Alexander Ludwig erzielten die Tore für die Sechziger. «Das war ein brutal wichtiger Sieg», sagte 1860-Offensivspieler Daniel Bierofka. Die Duisburger «Zebras» haben bereits einen Lauf. Nach dem 3:1-Auftaktsieg in Osnabrück deklassierten sie Aufsteiger FC Ingolstadt mit 4:1. «Wir haben die Herzen der Fans gewonnen», freute sich MSV-Trainer Milan Sasic über den attraktiven Fußball seiner Mannschaft. Gut in Schwung ist auch Fürth. «Das ist Fußball, wie ich ihn mir wünsche», stellte Trainer Mike Büskens nach dem 2:1 bei Union Berlin fest. FC-Trainer Uwe Neuhaus dagegen war restlos bedient: «Wir haben eines der schlechtesten Heimspiele der letzten drei Jahre geboten».
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