München (dpa) - 10.08.2010, 16:05 Uhr

FC Bayern München Fanartikel
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Die Münchner «Löwen» gehen auf Schmusekurs mit dem Ortsrivalen FC Bayern. Im Catering-Streit mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München verzichtet der TSV 1860 München auf eine Berufung.
Nach Mitteilung des Zweitligisten zieht der TSV 1860 auch die Klage gegen den FC Bayern wegen des Verkaufs der Stadion-Anteile zurück. «Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben», hatte 1860-Präsident Rainer Beeck kürzlich zur Klimaverbesserung gegenüber den Bayern aufgerufen.
Der Traditionsclub hatte den Rechtsstreit mit der vom FC Bayern geführten Stadion GmbH um nicht vertragsgemäß bezahlte Bewirtungskosten in der Allianz Arena verloren. Das Landgericht München I hatte die Sechziger am 14. Juli dazu verurteilt, 542 344 Euro an die Stadion GmbH zu zahlen.
Auch der neue «Löwen»-Geschäftsführer Robert Niemann hatte sich nach seinem Amtsantritt Mitte Juli bereits für ein besseres Verhältnis zum Lokalrivalen ausgesprochen und «eine verträgliche Lösung» gefordert, «die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist».
Der Nachfolger von Manfred Stoffers will mit dem FC Bayern Gespräche über eine Kostenreduzierung in der Allianz Arena führen. Die «Löwen» sind seit dem Verkauf ihrer Stadion-Anteile vor vier Jahren nur noch Mieter in der WM-Arena. Der Spielbetrieb in der Allianz Arena kostet den Club im Jahr 5,5 Millionen Euro.