Manager Michael Preetz vom Bundesliga-Absteiger Hertha BSC hat seine Personalpolitik speziell in Bezug auf den Kolumbianer Adrian Ramos verteidigt. «Er hat einen Vertrag mit uns, nicht mit Kolumbiens Verband», sagte der ehemalige Fußball-Nationalspieler dem Sportmagazin «kicker».
Preetz hatte die Option gezogen, den Vertrag mit dem wechselwilligen Stürmer um ein Jahr zu verlängern. «Wir haben Adrian die Chance gegeben, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren. Das sollte er nicht vergessen.»
Der 42-Jährige betonte, der Zweitligist gerate auch dann nicht in finanzielle Schieflage, wenn Nationalspieler Arne Friedrich und Gojko Kacar nicht verkauft würden. «Wir müssen im Lauf der Saison Transfererlöse erwirtschaften, aber die Saison endet nicht am 31. August.» Nach Vereinsplanungen soll der Personaletat von 28 Millionen Euro auf 13,3 Millionen mehr als halbiert werden.