Der Rat der Stadt Bielefeld hat dem von Insolvenz bedrohten Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld einen Kredit in Höhe von 500 000 Euro zugesagt. Ein entsprechender Änderungsantrag von CDU, Grünen und FDP fand nach langer und hitziger Diskussion eine Mehrheit.
Zuvor war die SPD-Ratsfraktion mit Oberbürgermeister Pit Clausen mit einem bereits reduzierten Antrag gescheitert, dem Verein mit einem Darlehen über 1,85 Millionen Euro aus der Klemme zu helfen.
Die Arminia muss der Deutschen Fußball Liga (DFL) bis zum 2. Juni einen Finanzplan vorlegen. Die Finanzlücke beträgt derzeit rund 10,2 Millionen Euro. Mit drei Millionen Euro wollte sich die Wirtschaft an einem Rettungspaket beteiligen. Gut zwei Millionen Euro will der Verein selbst aufbringen. Der Plan sieht weiter vor, dass die Sparkasse und das Land Nordrhein-Westfalen ein Jahr lang auf die Bedienung schon laufender Kredite in Höhe von 12,3 Millionen Euro verzichten. Diese Kredite sind zu 80 Prozent durch eine Landesbürgschaft abgesichert.