FCK in Bundesligaform - Duisburg patzt
München (dpa) - 15.03.2010, 22:46 Uhr
Duisburgs Srdjan Baljak (l) und Münchens Aleksandar Ignjovski straucheln auf dem schweren Boden.
Am 26. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga baute der 1. FC Kaiserslautern mit einem 4:1 gegen Energie Cottbus die Tabellenführung aus und stehen mit einem Polster von 13 Zählern auf einen Nicht-Aufstiegsplatz mit einem Bein in der Bundesliga. Doch die Pfälzer bemühen sich nach wie vor um Zurückhaltung. «Mit 57 Punkten ist noch keiner aufgestiegen», warnte FCK-Torwart Tobias Sippel, «für uns heißt es weiterhin: Mund halten und keine großen Sprüche machen!» Mit Ausnahme des FC St. Pauli, der mit dem 5:3 gegen Rot-Weiß Oberhausen seine Krise von zuletzt drei Niederlagen beendete und Platz drei festigte, spielte die Konkurrenz dem seit sieben Spielen ungeschlagenen FCK in die Karten: Der FC Augsburg, Fortuna Düsseldorf und Arminia Bielefeld ließen allesamt wichtige Punkte liegen. Auch der MSV Duisburg reduzierte seine Aufstiegschancen mit einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München auf ein Minimum. Vor 12 254 Zuschauern in der MSV- Arena boten beide Teams eine zerfahrene Partie ohne große Höhepunkte. Für 1860 war Djordje Rakic (84. Minute) erfolgreich. Die Münchner verbesserten sich damit auf den siebten Tabellenplatz.
Mit einem Offensiv-Feuerwerk versetzte Kaiserslautern die 33 405 Zuschauer auf dem Betzenberg in Erstliga-Laune. Sidney Sam mit einem Doppelpack, darunter ein Foulelfmeter, der Brasilianer Rodnei und Erik Jendrisek brachten die «Roten Teufel» der Bundesliga ein großes Stück näher. Per Foulelfmeter markierte Marcel-André Kruska den Cottbuser Ehrentreffer. Am Hamburger Millerntor feierte der FC St. Pauli nach einem packenden Duell mit Oberhausen ein Happyend. Fünf Minuten vor Ende des Klasse-Spiels machte Fabian Boll den schwer erkämpften Sieg der Kiezkicker perfekt. «Am Freitag in Cottbus erwartet uns eine ähnliche Schlacht wie heute», sagte der erleichterte Trainer Holger Stanislawski, «deshalb werden wir noch häufiger trainieren und hart an uns arbeiten». Trotz dreifacher Führung musste St. Pauli um den ersten «Dreier» nach zuletzt vier sieglosen Spielen zittern. RWO-Trainer Hans-Günther Bruns bescheinigte seiner Mannschaft «ein großes Spiel». |