Hamburg (dpa) - 10.03.2010, 09:26 Uhr
Manfred Amerell begibt sich Anfang März in den Verhandlungssaal des Landgerichts München.
Manfred Amerell hat DFB-Chef Theo Zwanziger erneut einseitige Aufklärung im Schiedsrichterskandal vorgeworfen.
«Das ist die größte menschliche Enttäuschung meines Lebens, dass ein Präsident mit so viel Erfahrung rücksichtslos über Leichen geht. Fürsorgepflicht hat er auch gegenüber denen, die Fehler machen. Das hat er außer Acht gelassen», sagte der ehemalige Bundesliga-Referee dem Magazin «Sportbild». Zum Bruch mit Zwanziger sei es für ihn bereits vor acht Jahren gekommen, berichtete Amerell, dem mehrere Unparteiische sexuelle Nötigung vorwerfen, die das ehemalige Mitglied im DFB-Schiedsrichterausschuss stets bestritten hat.