Der in Finanznot geratene Zweitligist Arminia Bielefeld hat das von der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeforderte Konsolidierungskonzept bereits vor Ablauf der Frist eingereicht.
«Wir haben die Rückmeldung erhalten, dass unsere Unterlagen in Frankfurt eingegangen sind», bestätigte Sportgeschäftsführer Detlev Dammeier dem «Westfalenblatt». Dammeier ist zuversichtlich, dass der Arminia Sanktionen wie Punktabzug und Geldstrafe erspart bleiben: «Unser Optimismus ist ungebrochen.»
Die Arminia-Führung hatte unlängst eine Finanzierungslücke für die laufende Saison in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingeräumt. Daher hat die DFL dem Tabellen-5. eine Frist bis zum 5. März zur Vorlage eines Konzeptes gesetzt, mit dessen Hilfe die Probleme behoben werden können. Ein Zeitrahmen zur Überprüfung der Unterlagen in der DFL- Zentrale wurde nicht vereinbart. «Es gibt keine Terminvereinbarung», sagte Bielefelds Finanz-Geschäftsführer Heinz Anders. Dem Vernehmen nach versucht die Arminia mit Hilfe von Sponsoren, eine Unterdeckung abzuwenden.