Zweitligist MSV Duisburg ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe von 25 000 Euro belegt worden.
Die Gründe sind nach DFB-Angaben «fortgesetztes unsportliches Verhalten» und «mangelnder Schutz des Gegners» während der 0:2-Niederlage im Derby bei Fortuna Düsseldorf. Dabei waren im Duisburger Zuschauerblock mehrfach Bengalische Feuer und Knallkörper gezündet und in Richtung Spielfeld geworfen worden. Auch Teile von Sitzreihen sowie Feuerzeuge, von denen eines den Düsseldorfer Spieler Johannes van den Bergh am Kopf traf, waren von MSV-Anhängern als Wurfmaterial zweckentfremdet worden.
Gastgeber Fortuna Düsseldorf war bereits am Vortag mit einer 5000-Euro-Strafe belangt worden, weil es im Zusammenhang mit Spielen der Fortuna in der Vergangenheit mehrfach zu Auffälligkeiten gekommen sei. Gleichzeitig hatte der DFB hervorgehoben, dass die Ausschreitungen ausschließlich den Duisburger Fans zuzuordnen gewesen seien. Aufsteiger Düsseldorf hat dem Urteil bereits zugestimmt. Der MSV könne innerhalb von 24 Stunden noch eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen, hieß es.