Lautern bleibt vorne - Karneval in Düsseldorf
München (dpa) - 07.02.2010, 15:54 Uhr
Erik Jendrisek (M) von Kaiserslautern jubelt nach seinem Tor zum 1:0.
Nach schwachem Rückrundenstart hat der 1. FC Kaiserslautern wieder zurück in die Spur gefunden und mit dem 3:0 gegen den SC Paderborn den Angriff des FC St. Pauli auf die Tabellenspitze abgewehrt. Fortuna Düsseldorf schob sich dank eines 2:0-Derbysieges über den MSV Duisburg ganz nah an den Relegationsplatz heran. Bei Arminia Bielefeld geht nach der wirtschaftlichen Offenbarung die Angst um. Im Tabellenkeller treten Koblenz und Frankfurt (1:1 gegen Aachen) auf der Stelle. Die Joker Erik Jendrisek und Manuel Hornig sicherten den «Roten Teufeln» mit ihren Treffern erneut den Platz an der Sonne. Dank des Sieges stehen die Pfälzer nach wie vor ein Punkt vor den Paulianern. «Diese Punkte waren sehr notwendig. Die Einwechslungen haben heute gefruchtet», stellte Trainer Marco Kurz zufrieden fest. Der Stotterstart mit nur einem Zähler aus den ersten beiden Begegnungen nach der Winterpause ist also wieder vergessen. Auch auf dem Hamburger Kiez ist echte Aufbruchstimmung ausgebrochen - hier allerdings gerade wegen des perfekten Rückrundenstarts.
«Wir sind im Moment nur schwer zu schlagen», sagte Carsten Rothenbach nach dem 2:1 über den Karlsruher SC. Rouwen Hennings sorgte mit einem Doppelpack auf schwerem Geläuf am Hamburger Millerntor für den vierten Sieg im vierten Spiel. «Es sieht so aus, als könnten wir uns nur selber schlagen», unkte Ralph Gunesch gar. «Bei unserem Lauf müssten wir eigentlich alle zwei Tage spielen.» Auch Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegsrennen in Stellung gebracht: Vor der Saison-Rekordkulisse von 48 250 Zuschauern schlug der Aufsteiger Duisburg mit 2:0 und machte die eigene Arena zum vorkarnevalistischen Freudenhaus. Andreas Lambertz und Martin Harnik stellten die Weichen früh auf Sieg. Inzwischen trennt die Rheinländer nur noch ein Zähler vom Relegationsrang, den der FC Augsburg belegt. Für Trainer Norbert Meier aber ist das noch kein Thema: «Uns fehlen noch drei Zähler, dann haben wir die ominösen 40 Punkte erreicht. Dann kann uns nach unten nichts mehr passieren», scherzte Meier. |