FCA in Aufstiegsform - Duisburg bleibt dran
München (dpa) - 25.01.2010, 22:18 Uhr
Der Bielefelder Torschütze Pavel Fort (l) feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Koblenz.
Drei Spiele ohne Sieg und die Verfolger im Nacken - beim 1. FC Kaiserslautern geht die Angst um einen neuerlichen Absturz um. Der komfortable Vorsprung von sechs Punkten nach der Hinrunde der 2. Fußball-Bundesliga ist geschmolzen, der FC St. Pauli ist bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter herangerückt. Dahinter lauert der FC Augsburg, der sich beim 3:0 bei Rot-Weiß Oberhausen erneut in Aufstiegsform präsentierte und seinen dritten Tabellenplatz verteidigte. «Wir sind auf dem Weg und wollen nicht nachlassen», sagte FCA-Trainer Jos Luhukay nach dem dritten Sieg in Folge über die Ambitionen der Schwaben. Auch Arminia Bielefeld nach dem 4:2 gegen TuS Koblenz und Fortuna Düsseldorf nach dem 1:0 im Aufsteigerderby gegen Union Berlin wittern Morgenluft. Der MSV Duisburg komplettierte in Cottbus das Quartett der 34-Punkte-Teams. Durch ein Tor in der Nachspielzeit schloss der MSV nach Punkten zum Relegationsplatz auf und verpasste Energie Cottbus den nächsten Dämpfer. Der Tabellen-Sechste gewann dank des späten Treffers von Neuzugang Srdjan Baljak 1:0 (0:0) in der Lausitz.
In der Pfalz will man indes von einer Krise nichts wissen. «Wir müssen und werden dieser Situation trotzen. Die Mannschaft wird sich steigern», sagte FCK-Trainer Marco Kurz nach der Nullnummer am Samstag gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen. Dem FCK droht ein ähnliches Los wie in der vergangenen Saison, als er nach Platz zwei in der Hinserie am Saisonende als Tabellensiebter den Aufstieg verspielt hatte. In St. Pauli geht man ganz cool mit vielversprechenden Situation um. «Wir schauen nicht auf andere, sondern nur auf uns», stellte Sportdirektor Helmut Schulte nach dem 1:0-Zittersieg gegen Alemannia Aachen gelassen fest. Augsburg nahm Oberhausen im Stil einer Klasse-Mannschaft regelrecht auseinander. Top-Torjäger Michael Thurk mit seinen Saisontreffern 16 und 17 sowie Sandor Torghelle machten Augsburgs dritten Sieg in Folge perfekt. Die seit acht Partien sieglosen Oberhausener hatten nach 37 Minuten nur noch zehn Spieler auf dem Platz. Torwart Sören Pirson sah wegen einer Notbremse gegen Torghelle Rot. Ersatzmann Christoph Semmler hatte bei Thurks Elfmeter keine Abwehrchance. |