Rot-Weiß Oberhausen hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach der Manipulations-Warnung vor dem Zweitligaspiel gegen 1860 München (0:1) «schnellstmögliche Aufklärung» gefordert.
«Uns liegen bis jetzt, auch auf eigene Nachfrage hin, keine Informationen seitens des DFB vor, in welche Richtung das Spiel manipuliert worden sein soll», hieß es in einer Mitteilung des Verein. Daher erwarte man vom DFB rasche Aufklärung, «um weiteren Schaden von unserem Verein und unseren Spielern» abzuwenden. «Wir wehren uns entschieden dagegen, dass unser Verein und unsere Spieler zu einem Zeitpunkt unter Generalverdacht gestellt werden, an dem es keine konkreten Beweise gibt», hieß es weiter.
Unmittelbar vor der Partie in Oberhausen hatte der DFB die Mannschaften und den Schiedsrichter informiert, dass es ungewöhnliche Ausschläge auf dem internationalen Wettmarkt mit Bezug auf die Begegnung gegeben habe.
Nach Ansicht des Schiedsrichters verlief alles korrekt. «Das Spiel ist ganz normal über die Bühne gegangen», erklärte Referee Christian Fischer nach der Partie der Deutschen Presse-Agentur dpa. Es habe «keine Auffälligkeiten» gegeben. Unmittelbar vor der Partie hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Mannschaften und den Schiedsrichter informiert, dass es ungewöhnliche Ausschläge auf dem internationalen Wettmarkt mit Bezug auf die Begegnung gegeben habe. Der DFB wollte den Vorgang nun prüfen.