St. Pauli erlebte in Frankfurt ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem Blitzstart durch das vierte Saisontor von Marius Ebbers (1.) gerieten die Gäste durch Matias Cenzi (3.) und ein Eigentor von Ralph Gunesch (18.) überraschend in Rückstand. Beim Sturmlauf nach der Pause sorgten Charles Takyi (69.) und Matthias Lehmann (75.) mit ihren Toren doch noch für den vierten Saisonsieg des Favoriten. «Wir waren die bessere Mannschaft», meinte Stanislawski. Auch in Berlin ging's an der «Alten Försterei» hoch her: John Jairo Mosquera (9./24.), Karim Benyamina (13./47.) und Kenan Sahin (88.) verzückten die 13 162 Zuschauer mit ihren Treffern. Paderborn wehrte sich nach dem frühen 0:3-Rückstand tapfer, trug durch Gaetano Manno (34.), Mahir Saglik (44./90.+2) sowie Sören Brandy (85.) zum torreichsten Saisonspiel der 2. Liga bei. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Jürgen Seeberger schaffte Aachen auch unter Interimscoach Willi Kronhardt keine Wende. Torjäger Mike Terranova bescherte RWO mit seinem Kopfballtor (59.) den dritten Saisonsieg. «Am Schluss muss man zittern, wenn man vorher die Tore nicht macht», meinte RWO-Coach Jürgen Luginger. Bei der Alemannia wird nun die Trainersuche weiter forciert. «Das Bestreben ist, dass wir schnell zu einer Lösung kommen», sagte Sportdirektor Andreas Bornemann. Man habe «einen Kreis» von Kandidaten. Nach dem rasanten Tempofußball gegen Duisburg feierten 31 033 Fans den vorübergehenden Sprung des 1. FC Kaiserslautern an die Tabellenspitze. Nur FCK-Trainer Marco Kurz mochte nicht abheben: «Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen - aber das ist kein Grund, jetzt supereuphorisch zu werden.»
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