Das Ermittlungsverfahren gegen Horst Heinrichs, den ehemaligen Präsidenten des Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen, ist ohne Auflagen und teilweise auch wegen Geringfügigkeit eingestellt worden.
Heinrichs bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa entsprechende Berichte der «Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten». Auch die Staatsanwaltschaft Aachen bestätigte diesen Sachverhalt. Gegen Heinrichs war wegen des Verdachts der Untreue ermittelt worden. Deshalb war Heinrichs am 10. Juli von seinem Präsidentenamt zurückgetreten.
Bei dem Verfahren ging es um eine Reisekostenabrechnung und ein Foto-Honorar im Gesamtwert von rund 600 Euro. «Die Beträge habe ich schon in den Jahren 2006 und 2007 beglichen, der Alemannia ist kein Schaden entstanden», sagte Heinrichs. Um den Verein durch das jetzt eingestellte Verfahren nicht zu belasten, hatte Heinrichs seinen Rücktritt erklärt.