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Rostock gegen Osnabrück endet torlos

Osnabrück (dpa) - 27.04.2009, 22:12 Uhr

Der Osnabrücker Darlington Omodiagbe (l) im Kampf um den Ball mit dem Rostocker Enrico Kern.
Der Osnabrücker Darlington Omodiagbe (l) im Kampf um den Ball mit dem Rostocker Enrico Kern.

Mit dem 0:0 im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga beim VfL Osnabrück holte Hansa Rostock einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenverbleib und hält mit der sechsten Partie ohne Niederlage seit der Entlassung von Dieter Eilts den Abstand zur Abstiegszone.

Damit bleibt das Team von der Ostseeküste in der 2. Liga unter Trainer Andreas Zachhuber ungeschlagen. Die Osnabrücker verpassten hingegen im Heimspiel vor 15 300 Zuschauern gegen einen direkten Konkurrenten den erhofften Befreiungsschlag. Der Abstand zu Platz 15 beträgt weiterhin zwei Punkte.

Die Rostocker zeigten in Osnabrück nur in der Anfangsphase ein überzeugende Leistung. Das Hansa-Team, das auf den gelb-gesperrte Sebastian Svärd und den langzeitverletzten Ex-Osnabrücker Gledson verzichten musste, begann schwungvoll und kam durch Felix Kroos (5.) zu einer frühen Chance. Doch die Gäste konnten den Druck nicht aufrechterhalten, agierten immer passiver und kamen später nur zu Konterchancen.

Das Aufbauspiel der Rostocker wurde durch eine Reihe technischer Fehler immer wieder gestoppt. Kroos und Einrico bekamen in der Spitze nur wenig Anspiele aus dem Mittelfeld, das sich gegen die engagierten Osnabrücker im Laufe des Spiels immer seltener durchsetzen konnte. Außerdem hatte die VfL-Abwehr in Darlington Omodiagbe einen umsichtigen Abräumer und mit Tino Berbig einen starken Keeper.

Kevin Schindler (44.) besaß die beste Chance des Spiels, als er nach Pass von Kern allein vor dem Tor vergab und VfL-Tormann Berbig den Ball an den Pfosten lenkte. Nach dem Wechsel parierte Berbig noch großartig bei einen Kern-Kopfball (65.) und hatte bei Schindlers Pfostenschuss (70.) Glück.

Die Gastgeber spielten leidenschaftlicher und in der zweiten Halbzeit auch besser. Mit großem Kampfgeist brachte sich der VfL nach verschlafenem Beginn immer besser ins Spiel und kam zu mehr Ballbesitz. Trainer Claus-Dieter Wollitz, der auf Gaetano Manno, Tom Geißler und Mathias Surmann verzichten musste, sah sein Team kämpfen, allerdings zu selten in den Hansa-Strafraum eindringen. Fernschüsse von Thomas Reichenberger (21.) und Kevin Braun (41.) waren keine Gefahr für Hansa-Keeper Jörg Hahnel, der große Ruhe ausstrahlte und auch den Kopfball von Dominic Peitz (49.) parierte. Bei der besten VfL-Chance, Pierre de Wits Freistoß an die Latte (60.), wäre er allerdings chancenlos gewesen.


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