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St. Pauli gewohnt heimstark: 2:0 gegen Lautern

Hamburg (dpa) - 23.02.2009, 22:18 Uhr

Die Spieler vom FC St. Pauli jubeln nach dem 1:0.
Die Spieler vom FC St. Pauli jubeln nach dem 1:0.

Der 1. FC Kaiserslautern ist im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga ins Stocken geraten. Beim heimstarken FC St. Pauli verloren die Pfälzer mit 0:2 (0:0) und verpassten die Chance, am Tabellendritten SpVgg Greuther Fürth vorbeizuziehen.

Vor 22 625 Zuschauern im Millerntor-Stadion sorgten Alexander Ludwig per Foulelfmeter (62. Minute) und Morike Sako (87.) per Kopfball für den achten Heimsieg des FC St. Pauli, der zum Abschluss des 21. Spieltags auf den achten Rang vorrückte. Zu allem Überfluss für den FCK mussten die Gäste 50 Minuten lang in Unterzahl spielen, nachdem Martin Amedick wegen wiederholten Foulspiels (40.) mit Gelb-Rot vom Platz flog.

Im Duell zweier Teams, die schwach in die Rückrunde gestartet waren, fand der FCK nur schwer seinen Rhythmus. Erst nach einer halben Stunde tauchte das Team von Trainer Milan Sasic das erste Mal gefährlich vor dem Gehäuse von St. Paulis Torhüter Mathia Hain auf, Regisseur Anel Dzaka (31.) verzog aber aus kurzer Distanz. Doch auch die Gastgeber, bei denen Linksverteidiger Davidson Drobe-Ampen sein Startelf-Debüt gab, enttäuschten beim Festival der Fehlpässe. Die einzige Chance im ersten Durchgang hatte Thomas Schultz (19.), dessen Schussversuch von Amedick abgeblockt wurde.

Wenig später sah Kaiserslauterns Abwehrchef deutlich schlechter aus. Nach einem rüden Foul an Marc Gouiffe à Goufan, der verletzt ausgewechselt werden musste, sah Amedick die Ampelkarte. Doch nach Wiederanpfiff versteckten sich die «Roten Teufel» keineswegs, im Gegenteil. Erst zwang Dragan Paljic (55.) mit einem Linksschuss Hain zur Glanzparade, dann bugsierte Hain einen Kopfball von Srdjan Lakic (60.) an die Latte. Auf der Gegenseite landete dafür aber der Ball wenig später im Netz: Nach einem Foul von Moussa Ouattara an David Hoilett traf Ludwig per Strafstoß für die Führung der Hausherren. Sako machte Minuten vor dem Schlusspfiff alles klar für die Hanseaten, die nun die zweitbeste Heimbilanz aller Teams aufweisen.


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