Kaiserslautern (dpa) - 01.02.2009, 14:13 Uhr

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Die Fußball-Fans in Rheinland-Pfalz fiebern dem Zweitliga-Gipfel zwischen den Landesrivalen 1. FC Kaiserslautern und FSV Mainz 05 entgegen.
«Es ist ein Derby, wir stehen mit dem FCK punktgleich an der Spitze, Premiere und DSF übertragen live - größer kann das Interesse nicht sein. Da kommt die Spannung ganz von selbst», sagte Jörn Andersen, Trainer des Herbstmeisters aus Mainz, vor der Partie im mit 48 500 ausverkauften Fritz-Walter-Stadion.
Die Gäste brennen dabei auf Revanche: Im Hinspiel mussten sie sich nach einer 3:0-Führung noch mit einem 3:3 zufriedengeben. «Das ärgert uns immer noch», räumte der norwegische Coach ein. «Wir möchten das so schnell wie möglich geraderücken.» Nicht nur der am Kreuzband verletzte Lauterer und Ex-Mainzer Mathias Abel hofft, dass beide Mannschaften auch am Saisonende oben stehen: «Das wäre perfekt, weil es das Derby dann auch in der Bundesliga gibt», sagte der von Schalke 04 gekommene Profi.
Die Mainzer empfahlen sich zuletzt mit ihrem Pokalsieg beim Mitaufstiegskandidaten SC Freiburg für einen Erfolg. FCK-Boss Stefan Kuntz hebt den punktgleichen Rivalen auch aufs Favoritenschild im Titelkampf. «Die Mainzer haben einfach in der Breite ihres Kaders eine hohe Qualität», sagte er. Zumal sich der Tabellenführer, der um den Einsatz des Kolumbianers Elkin Soto (Schwächeanfall) bangt, mit Zsolt Löw verstärkt hat. Der vom Bundesliga-Spitzenreiter 1899 Hoffenheim gekommene Abwehrspieler hofft auf sein Debüt, nachdem er eine Grippe überstanden hat.
«Er ist topfit. Er hat sich sofort in unserem System zurechtgefunden», lobte Andersen den Ungarn, der in Hoffenheim den Spitzennamen «Jogi» verpasst bekam. «Ich bin keiner, der sich mit Mittelmaß zufriedengibt. Der Verein hat eine gute Perspektive. Gemeinsam können wir Großes erreichen», meinte Löw.