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Freiburg Tabellenführer - Fürth schlägt St. Pauli

München (dpa) - 22.08.2008, 19:52 Uhr

Der Fürther Leo Haas (m) jubelt über seinen Treffer zum 1:0.
Der Fürther Leo Haas (m) jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

Der SC Freiburg hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Am 2. Spieltag reichte den Breisgauern ein 2:2 (0:0) beim VfL Osnabrück, um sich zumindest vorerst an die Spitze zu setzen.

Ohne Sieger und Tore endete das Rhein-Main-Derby zwischen Aufsteiger FSV Frankfurt und TuS Koblenz. Dagegen feierte die SpVgg Greuther Fürth nach dem 2:3-Fehlstart beim FC Ingolstadt dank der «Joker» Sami Allagui und Stephan Schröck einen 5:2 (1:1)-Sieg gegen den FC St. Pauli einen erfolgreichen Heimspiel-Einstand und kletterte hinter Freiburg auf den zweiten Tabellenplatz.

Die 15 150 Zuschauer im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke erlebten eine packende und rasante Auseinandersetzung mit einem gerechten Ausgang. In der 49. Minute brachte Thomas Reichenberger die Gastgeber in Führung, doch nur zwei Minuten später gelang Jonathan Jäger der Freiburger Ausgleich. Auch nach Freiburgs erneuter Führung durch einen 25-Meter-Schuss von Heiko Butscher (65.) schlug der VfL durch Mathias Surmann (67.) erfolgreich zurück.

Nach dem einjährigen Gastspiel in Braunschweig feierte Trainer Benno Möhlmann ein gelungenes Heim-Comeback im Fürther Ronhof. Die eingewechselten Allagui (77.) und Schröck (85.) brachten Fürth mit 4:2 auf die Siegerstraße, Daniel Felgenhauer (88./Foulelfmeter) machte den hart erkämpften Erfolg perfekt. Florian Bruns (35.) und Filip Trojan (52.) hatten Fürths zweimalige Führung durch Leonard Haas (18.) und Charles Takyi (50.) jeweils ausgeglichen.

Die Hamburger, die seit zehn Jahren in Fürth nicht gewonnen haben, spielten bereits ab der zweiten Minute in Unterzahl, nachdem Kapitän Fabio Morena wegen einer Notbremse gegen Stefan Reisinger die Rote Karte gesehen hatte. Auch Fürth beendete die Partie nicht vollzählig: Wegen groben Foulspiels musste Martin Meichelbeck (57.) vorzeitig vom Platz.

Fünf Tage nach dem 3:0 Auftaktsieg gegen Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen blieb der TuS Koblenz der zweite «Dreier» versagt. Neuling Frankfurt, der das Aufsteigerduell mit Rot-Weiss Ahlen mit 1:2 verloren hatte, blieb trotz einer ansprechenden Leistung der erhoffte Sieg bei der Heimspielpremiere vor rund 3000 Zuschauern in der Commerbank-Arena verwehrt.


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