Der abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern hat nach der 2:3-Heimpleite gegen den Tabellenvorletzten FC Carl Zeiss Jena erste personelle Konsequenzen gezogen und drei Profis vorerst aus dem Kader geworfen.
Cheftrainer Kjetil Rekdal, der trotz der prekären sportlichen Situation weiter das Vertrauen des Aufsichtsrates und Vorstandes genießt, strich die Spieler Esben Hansen, Moussa Outtara und Björn Runström aus dem Aufgebot für das letzte Hinrundenspiel in der 2. Fußball-Bundesliga in einer Woche beim 1. FC Köln. Dem ehemaligen Bundesligisten, der momentan als Tabellen-16. auf einem Abstiegsplatz liegt, droht der Fall in die 3. Liga.
Von dem erst kurz vor Ende der Wechselfrist im Sommer verpflichteten dänischen Mittelfeldspieler Hansen will sich der Verein in der Winterpause wieder trennen. «Es hat nicht gepasst», sagte Rekdal. Hansen ist nach Vereinsangaben mit einer Vertragsauflösung einverstanden. Abwehrspieler Outtara wirft Rekdal mangelnden Trainingseinsatz vor. Stürmer Runström erhält vom Coach nach dessen desolatem Auftritt gegen Jena, bei dem der Schwede einen Elfmeter leichtfertig vergab, eine «ihn schützende Denkpause». Outtara und Runström haben laut Rekdal die Chance, sich nach der Winterpause mit entsprechenden Trainingsleistungen wieder in den Kader der «Roten Teufel» zu spielen.