Aachen bleibt Mittelmaß - Kickers verlieren
München (dpa) - 02.11.2007, 20:33 Uhr
Aues Tomas Klinka (l) kommt vor dem Aachener Alexander Klitzpera an den Ball.
Alemannia Aachen hat den Pokal-Rückenwind nicht nutzen können und bleibt im Fußball-Unterhaus vor allem wegen seiner Auswärtsschwäche nur Mittelmaß. Der Bundesliga-Absteiger verlor bei Erzgebirge Aue 1:2 und verpasste den Anschluss an die Aufstiegsränge. Besser machte es die SpVgg Greuther Fürth, die sich mit dem 2:1 beim Krisen-Club Kickers Offenbach zumindest bis Sonntag auf den dritten Platz der 2. Bundesliga vorschob. 1899 Hoffenheim und der FC St. Pauli spielten 1:1. Pokal hui, Liga-Alltag pfui: Drei Tage nach dem Pokalcoup gegen Bundesligist VfL Bochum bewies Aachen erneut seine Auswärtsschwäche. Per Foulelfmeter schoss Florian Heller die Gastgeber (11. Minute) in Front, Marius Ebbers glich (39.) aus. Doch Norman Loose (82.) machte den Heimsieg für Aue perfekt. «Mit so wenig Punkten kann man nicht aufsteigen», klagte Trainer Guido Buchwald, der erst vier Auswärtszähler verbuchen konnte.
Nach dem Rücktritt von Trainer Wolfgang Frank nach der 0:6-Pokalklatsche bei Hansa Rostock gab es für Offenbach den nächsten Rückschlag. Nur zu Beginn hatte Interimscoach Ramon Berndroth Grund zur Freude: Dino Toppmöller besorgte die Führung (24.), die Stephan Sieger per Kopfball ins eigene Tor (59.) ausglich. Thorsten Burkhardt sorgte (85.) für die Entscheidung. «Das war eine Riesenleistung», freute sich Fürths Trainer Bruno Labbadia. «Hut ab!» Für Offenbach brechen nach der ersten Heimpleite schwere Zeiten an. Im Aufsteiger-Duell trennten sich Hoffenheim und St. Pauli 1:1. Charles Takyi brachte die Gäste mit einem Handelfmeter kurz vor der Pause (40.) in Front. Nach der Pause besorgte Pauli-Kapitän Fabio Morena per Eigentor (61.) für den Endstand. Hoffenheims Selim Teber sah Gelb-Rot (81.). Drei Punkte im Aufstiegskampf hatte einen Tag zuvor der 1. FC Köln beim 1:2 bei Aufsteiger VfL Osnabrück liegen gelassen. «Wir müssen uns intern näher darüber unterhalten, wie wir die individuellen Fehler abstellen können», schlug Routinier Matthias Scherz danach Alarm. «Wir bauen unsere Gegner immer wieder auf.»
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