Im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga bleibt alles beim Alten. Am 21. Spieltag büßten nach dem 1. FC Kaiserslautern, der nach dem 1:1 gegen Hansa Rostock weiter auf der Stelle tritt, auch der FC Erzgebirge Aue und der TSV 1860 München schon wichtigen Boden ein.
Aue vergab mit dem 1:2 bei der SpVgg Greuther Fürth die Chance, und mit dem Tabellenvierten Kaiserslautern nach Punkten gleichzuziehen. Auch die «Löwen» werden das Führungstrio mit Spitzenreiter Karlsruher SC, Rostock und dem MSV Duisburg kaum noch gefährden können. Die Münchner unterlagen beim SC Freiburg mit 0:3.
«Diese Niederlage tut sehr weh», stellte der enttäuschte 1860- Routinier Torben Hoffmann fest. Trainer Walter Schachner trauerte den vielen vergebenen Tormöglichkeiten nach. «Die Gier, das Tor machen zu wollen, fehlte», sagte der Österreicher, «die Tore, die man nicht macht, bekommt man dann.» Die Freiburger wollen nach dem Höhenflug mit fünf Siegen in Folge noch nicht wieder vom Aufstieg reden. «Wir sind froh, dass wir erst mal da unten raus sind», meinte Torwart Alexander Walke.
Im Gipfeltreffen der 21. Runde plant der seit 14 Partien ungeschlagene MSV Duisburg den Angriff auf die Tabellenspitze. «Mit einem Sieg können wir eine perfekte Basis für den Endspurt legen. Wir wollen als Erster aufsteigen», sagte MSV- Trainer Rudi Bommer vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Karlsruher SC. Mit einem Sieg können die «Zebras» vom dritten auf den zweiten Platz ziehen und den Rückstand zum KSC auf drei Punkte verringern.
Mit der zweiten Niederlage hintereinander müssen die Auer «Veilchen» womöglich schon ihre Aufstiegsträume beenden. Stark ersatzgeschwächt waren die Sachsen, die auch noch Florian Heller (81.) mit der Gelb-Roten Karte verloren, ohne Chance. Bei den Franken ragte Christian Timm (31./54.) als zweifacher Torschütze heraus. Aues bulgarischer Neuzugang Dimitar Rangelow verschoss in der 22. Minute einen Foulelfmeter.