1860 und Aue verlieren - Sieg für Jena
München (dpa) - 11.02.2007, 15:56 Uhr
Der Fürther Christian Timm (l) jubelt mit seinem Kollegen Stefan Reisinger.
Im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga bleibt alles beim Alten. Am 21. Spieltag büßten nach dem 1. FC Kaiserslautern, der nach dem 1:1 gegen Hansa Rostock weiter auf der Stelle tritt, auch der FC Erzgebirge Aue und der TSV 1860 München schon wichtigen Boden ein. Aue vergab mit dem 1:2 bei der SpVgg Greuther Fürth die Chance, und mit dem Tabellenvierten Kaiserslautern nach Punkten gleichzuziehen. Auch die «Löwen» werden das Führungstrio mit Spitzenreiter Karlsruher SC, Rostock und dem MSV Duisburg kaum noch gefährden können. Die Münchner unterlagen beim SC Freiburg mit 0:3. Im Gipfeltreffen der 21. Runde plant der seit 14 Partien ungeschlagene MSV Duisburg den Angriff auf die Tabellenspitze. «Mit einem Sieg können wir eine perfekte Basis für den Endspurt legen. Wir wollen als Erster aufsteigen», sagte MSV- Trainer Rudi Bommer vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Karlsruher SC. Mit einem Sieg können die «Zebras» vom dritten auf den zweiten Platz ziehen und den Rückstand zum KSC auf drei Punkte verringern.
Mit der zweiten Niederlage hintereinander haben sich die Auer «Veilchen» womöglich schon aus dem Aufstiegskampf verabschiedet. Stark ersatzgeschwächt waren die Sachsen, die auch noch Florian Heller (81.) mit der Gelb-Roten Karte verloren, gegen die besseren Fürther ohne Chance. Bei den Franken ragte Christian Timm (31./54.) als zweifacher Torschütze heraus. Aues bulgarischer Neuzugang Dimitar Rangelow scheiterte in der 22. Minute (22.) mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Fürths Torhüter Stephan Loboué. Sechs Tage nach dem 5:1-Schützenfest gegen Burghausen bot 1860 München eine Stunde lang eine überragende Leistung, nutzte aber seine vielen Torchancen nicht. Die Breisgauer steigerten sich vor 14 300 Zuschauern nach schwacher erster Halbzeit. Henrik Bencik (64.) und Rode Antar (68./84.) machten den fünften Sieg hintereinander perfekt, mit dem sich Freiburg auf den sechsten Tabellenplatz verbesserte. «Wir haben uns Chancen für Chancen herausgespielt, stehen am Ende aber mit leeren Händen da», sagte 1860-Profi Daniel Baier nach dem Schlusspfiff. |