Sie sind hier: Startseite > 2. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

«Stepi» in Koblenz - Rückkehr in den Profi-Fußball

Koblenz (dpa) - 23.05.2006, 12:31 Uhr

Dragoslav Stepanovic - hier 1996 - will in Koblenz Profi-Strukturen aufbauen.
Dragoslav Stepanovic - hier 1996 - will in Koblenz Profi-Strukturen aufbauen.

Lange Zeit war es ruhig um ihn, doch nun ist er zurück auf der Bühne des Profi-Fußballs. Als Manager will Dragoslav Stepanovic beim Tus Koblenz dafür sorgen, dass der «märchenhafte» Zweitliga-Aufstieg des Clubs nicht nur eine kurzzeitige Episode bleibt.

«Die Aufgabe in Koblenz ist sehr reizvoll. Es gilt, hier Strukturen zu schaffen, damit sich der Profi-Fußball in Koblenz auf längere Sicht etablieren kann», sagt Stepanovic.

Seine erfolgreichste Zeit verlebte der Zigarillo rauchende Schnauzbartträger in den 90er Jahren bei Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen. Mit den Hessen hatte er in der Saison 1991/1992 19 Spieltage die Führung inne gehabt. Am Ende verpasste die mitunter brillant spielende Mannschaft um Andreas Möller, Uwe Bein und Anthony Yeboah am Kehraus-Spieltag aber die Meisterschaft, die sich der VfB Stuttgart holte. Nach einer 1:2-Niederlage bei Hansa Rostock fiel Frankfurt auf Platz drei zurück. «Dennoch war das mein größter Erfolg als Trainer.»

Seine lockere und kauzige Art machte ihn zu einem der beliebtesten und populärsten Trainer in Deutschland. Um einen guten Spruch - «Lebbe geht weider» hat längst über die Grenzen Hessens hinaus Kultcharakter - war er nie verlegen und noch heute meldet sich der 57-Jährige kurzum mit «Stepi» am Telefon. Nach den Stationen Frankfurt und Bayern Leverkusen - mit dem Werksclub holte er 1993 den DFB-Pokal - kehrte er noch einmal nach Frankfurt zurück, konnte den Abstieg der Hessen 1996 aber auch nicht verhindern.

Danach wurde es ruhiger um ihn. Nach Engagements bei den Stuttgarter Kickers und bei Rot-Weiß Oberhausen ging er nach China und Ägypten, ehe er nach Deutschland zurückkehrte. «Das Jahr 2005 habe ich dann dazu genutzt, meine Fußballakademie aufzubauen, um den Nachwuchs zu fördern», berichtet Stepanovic, der zwei Fußballschulen für acht bis 14-Jährige in Offenbach und Darmstadt betreibt.

«Irgendwie wollte ich aber doch noch einmal in den Profi-Fußball zurück und als ich gehört habe, dass Stefan Kuntz in Koblenz aufhört, habe ich ihn einfach angerufen», erklärt er. «Irgendwo als Nationaltrainer oder als Manager zu arbeiten. Das waren die beiden Möglichkeiten für mich», so Stepanovic, der nun in Koblenz mit Aufstiegstrainer Milan Sasic einen konkurrenzfähigen Kader für die 2. Liga aufbauen will. «Das wird nicht einfach, weil wir einige Auflagen erfüllen müssen und zudem spät dran sind. Dennoch werden wir es schaffen», sagt «Stepi» - wie immer zuversichtlich.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
22.05. 20:52 - Sportgericht verurteilt Karlruhe und Braunschweig
22.05. 19:29 - Energie verpflichtet Kroaten Rivic
22.05. 18:15 - Braunschweig verpflichtet Weiland von Mainz 05
22.05. 18:04 - Maik Wagefeld wechselt zum FC Hansa Rostock
20.05. 16:27 - Essen und Jena zurück im Profifußball
17.05. 14:50 - Rostock mit neuer Führung: Grabow löst Wimmer ab
17.05. 12:50 - Wosz bleibt weitere zwei Jahre beim VfL Bochum
16.05. 18:41 - Da Silva bleibt in Cottbus
16.05. 18:37 - Deutinger bleibt Cheftrainer in Unterhaching
16.05. 11:24 - Dietz unterschreibt Zweijahresvertrag in Ahlen
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com