Fußball-Zweitligist TSV 1860 München braucht die Hilfe seiner Geschäftspartner, um Lizenz-Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) erfüllen zu können. «Wir können es aus eigener Kraft nicht schaffen», sagte Geschäftsführer Stefan Ziffzer.
«Wir sind im Augenblick mit allen Vertragspartnern in Gesprächen», so Ziffzer weiter. Die DFL hatte keinem der 36 deutschen Profi-Vereine in der Erstentscheidung die Lizenz für die kommenden Saison verweigert. Bei einigen ist die Spielberechtigung allerdings an Auflagen oder Bedingungen geknüpft - dazu zählen die Münchner «Löwen». «Wir haben Auflagen und Bedingungen, die uns im Großen und Ganzen nicht überrascht haben», kommentierte Ziffzer den Bescheid der DFL.
In dieser Woche hatte sich der neue Geschäftsführer des Zweitligisten mehrfach zu den Finanzsorgen des Clubs geäußert. «Bei uns tickt die Uhr. Ende Mai werden die Lizenzen vergeben. Wenn wir bis dahin unsere derzeitige Finanzlücke in der Planung von ungefähr acht bis zehn Millionen Euro nicht abdecken können, egal wodurch, dann kann die Deutsche Fußball Liga uns die Lizenz nicht geben», hatte Ziffzer gesagt. Möglich ist unter anderem der Verkauf von Anteilen der Allianz Arena als auch eine Kapitalerhöhung.