1981: Mit Rang 5 qualifiziert sich der Verein für die neue einteilige 2. Bundesliga. 1990: Mit zwei Millionen Mark Schulden verabschiedet sich die Alemannia in die Oberliga Nordrhein. 1999: Als Meister der Regionalliga West/Südwest kehrt Aachen in den Profifußball zurück. 2002: Die Alemannia belegt Platz 14 in der 2. Bundesliga, steht aber mit einem riesigen Schuldenberg und fast ohne Team vor der Insolvenz. Jörg Berger als Trainer und der über eine Zeitschriften-Anzeige gefundene Jörg Schmadtke als Sportdirektor wissen kaum, wie es am Tivoli weitergehen soll. Die «Geldkoffer-Affäre» um dubiose Transfers führt zu einer Polizei-Razzia auf der Geschäftsstelle. 2003: Die Rettungsaktion hat geholfen. Platz 6 in der 2. Bundesliga nötigt der Konkurrenz Respekt ab. 2004: Im DFB-Pokal erreicht die Mannschaft mit spektakulären Siegen das Finale, unterliegt 2:3 gegen Werder Bremen und qualifiziert sich für den UEFA-Cup. Doch den greifbar nahen Aufstieg in die Bundesliga verspielt die Mannschaft ganz am Schluss mit einem 0:1 in Karlsruhe. Zwei Tage nach dem Pokalfinale geht Berger; Dieter Hecking kommt vom VfB Lübeck. 2005: Aachen scheitert als Zweitligist erst in der 3. Runde des UEFA-Cups an AZ Alkmaar. Der Aufstieg wird mit dem erneuten 6. Platz abermals verpasst. 2006: Am 16. April steht Alemannia Aachen als Rückkehrer in die 1. Liga fest, obwohl noch fünf Spiele zu absolvieren sind. Eine Stadt steht Kopf: 36 Jahre des Wartens haben ein Ende.
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