Der ehemalige Fußball-Profi Matias Concha ist mit seiner Forderung auf Schmerzensgeld gegen seinen früheren Berliner Gegenspieler Macchambes Younga-Mouhani gescheitert.
Das Landgericht Berlin-Tegel wies die Klage des Schweden am Freitag ab. Concha hatte sich in Diensten des VfL Bochum im Zweitliga-Spiel bei Union Berlin am 6. Dezember 2010 bei einem Zusammenprall mit Union-Profi Younga-Mouhani das Schien- und Wadenbein gebrochen. Concha verklagte seinen Gegenspieler auf bis zu 200 000 Euro Schmerzensgeld.
Bei einer Güteverhandlung im Juni dieses Jahres hatten die Richter eine Summe von 5000 bis 10 000 Euro ins Gespräch gebracht. Diese lehnte Younga-Mouhani ab. Eine Urteilsbegründung steht noch aus. Sie soll zunächst den betroffenen Parteien zugestellt werden.