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Greuther Fürth will Aufstiegsplatz festigen

München (dpa) - 05.04.2005, 11:35 Uhr

Fürths Trainer Benno Möhlmann schreit während des Spiels über den Platz.
Fürths Trainer Benno Möhlmann schreit während des Spiels über den Platz.

In Fürth geht es um den Aufstieg, in Karlsruhe und Erfurt steht der Klassenverbleib auf dem Spiel. Mit drei vorentscheidenden Nachholpartien startet die 2. Fußball-Bundesliga in ihre heiße Phase.

Die SpVgg Greuther Fürth will mit einem Sieg im bayerischen Derby gegen Wacker Burghausen den dritten Platz festigen und die Verfolger auf Distanz halten. Abstiegskampf pur heißt es in Karlsruhe, wo der KSC nach drei sieglosen Spielen gegen Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen unter Erfolgsdruck steht, und beim Kellerderby zwischen Rot-Weiß Erfurt und der SpVgg Unterhaching.

Noch vor wenigen Tagen schien der Traum vom Aufstieg nach drei Niederlagen in Folge zu platzen, doch mit dem Zittersieg gegen den KSC und der 0:1-Niederlage des MSV Duisburg in Trier waren die Fürther der große Sieger des 27. Spieltags. «Wenn man auf die Tabelle schaut, dann sieht man, dass man nie zu früh aufgeben darf, denn plötzlich sind wir wieder auf Platz drei», sagte Präsident Helmut Hack, «aber wir müssen uns spielerisch noch steigern, um unser Ziel zu erreichen.»

Stammspieler Roberto Hilbert kann seine Mannschaft nicht unterstützen, der 20-Jährige erlitt am Wochenende einen Bruch des Mittelfußgelenks. Dafür kehren die zuletzt gesperrten Marcus Feinbier und Olivier Caillas wieder ins Team zurück. Burghausens Trainer Marcus Schupp hofft nach drei Auswärtssiegen hintereinander auf einen weiteren Coup auf fremdem Platz, um den Abstieg endgültig zu vermeiden. «Wir fahren am Mittwoch auch zum Nachholspiel nach Fürth, um dort etwas zu holen», meinte der frühere Bundesliga-Profi.

Mit neuem Mut will Rot-Weiß Oberhausen im Karlsruher Wildparkstadion den zweiten Auswärtssieg der Saison holen. «Das 3:0 gegen Saarbrücken war nur ein kleiner Schritt, dem weitere folgen müssen», sagte RWO-Trainer Eugen Hach, der seit fünf Auswärtsspielen sieglos ist. Der KSC hat seine letzten drei Heimspiele nicht gewonnen.

Die seit drei Partien sieglosen Unterhachinger stehen zwar noch auf einem Nicht-Abstiegsplatz, aber eine weitere Niederlage bringt das Team von Trainer Andreas Brehme in höchste Not. «Einige kapieren nicht, wo wir stehen, und werden mit dem Druck nicht fertig», kritisierte der Weltmeister seine Mannschaft. Brehme muss in Erfurt auf Necat Aygün, Rajko Tavcar (beide Grippe), Robert Lechleiter (verletzt) und den gesperrten Barbaros Barut verzichten.


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