Alban Meha und Senkrechtstarter Nick Proschwitz mit seinem elften Saisontor tüteten einen ungefährdeten Erfolg gegen die Mannen von der Ostsee ein, bei denen der Einstand des neuen Trainers Wolfgang Wolf gründlich misslang. Hinterher lag der Fokus schon ganz beim Schlussakkord. «Jetzt freuen wir uns alle auf die Herausforderung bei Fortuna Düsseldorf, die wir vor der Winterpause noch bestehen dürfen - hoffentlich», meinte Paderborns Coach Roger Schmidt. Dank des ersten Sieges unter Coach Tomas Oral rückt Ingolstadt auf Rang 16 vor. Ahmed Akaichi sorgte eine Minute vor Schluss für den unverhofften Sieg gegen St. Pauli. Neuer Tabellenletzter ist Rostock - dennoch setzen an der Ostsee unter Wolf alle auf bessere Zeiten. «Wir machen uns nicht verrückt, ich habe viele gute Ansätze gesehen, darauf bauen wir auf. Die Saison ist noch nicht gelaufen!», sagte der neue Trainer. Nichts zu holen gab es auch für den Tabellen-16. Karlsruher SC. Die Badener unterlagen beim MSV Duisburg 1:3 - für den neuen Trainer Jörn Andersen war es im vierten Spiel die vierte Niederlage. «Was soll ich anderes sagen: Jetzt müssen wir halt gegen 1860 München gewinnen», meinte Andersen. Seinen Aufwärtstrend setzte 1860 München fort - die «Löwen» überzeugten gegen Eintracht Braunschweig aber allenfalls durch ihre Cleverness. «Ich schäme mich etwas, weil wir katastrophal gespielt und trotzdem 3:0 gewonnen haben», räumte Münchens Stefan Aigner ein. «Letztlich zählen nur die drei Punkte.» Alemannia Aachen kletterte durch das 1:1 gegen Erzgebirge Aue auf Rang 14, Dynamo Dresden schlug Energie Cottbus im dritten Sonntagsspiel mit 2:1.
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