Kein Punkt für Andersen, keiner auch für Oral: Beim Debüt seines neuen Coaches agierte der FC Ingolstadt ähnlich harmlos wie zuletzt unter Ex-Coach Benno Möhlmann. Nach nur einem Zähler aus den vorangegangenen sechs Partien standen die Gastgeber vor ausverkauftem Haus zwar unter Zugzwang, gefährlich wurde es aber meist nur vor dem eigenen Tor. Beim 1:0 tanzte Djordje Rakic (20.) die Abwehrspieler Matip und Pisot aus - und vollendete dann eiskalt. Im zweiten Durchgang stimmte im Ingolstädter Spiel der Einsatz, nicht aber die Ausbeute. «Meine Mannschaft hat einen hohen Aufwand betrieben. Es war die unverdienteste Niederlage für mich seit langem», meinte Oral. Nach seiner Berufung zum neuen Chef wirbelte Duisburgs Coach Reck seine Elf kräftig durcheinander und verhalf dem 21-jährigen Nachwuchskeeper Felix Wiedwald zum Zweitliga-Debüt. Das sorgte für Unverständnis beim etatmäßigen Schlussmann Florian Fromlowitz, der sich gar weigerte, auf der Reservebank Platz zu nehmen. Immerhin hatten die abgerutschten «Zebras» beim kuriosen Führungstor das Glück auf ihrer Seite: Braunschweigs Marcel Correia hatte den Ball im eigenen Strafraum nach einem Sprintduell eigentlich weghauen wollen, stattdessen aber schoss der Innenverteidiger Daniel Brosinski an, über dessen Kopf das Leder den Weg ins Tor fand (11.). Erneut Brosinski (32.) und Zvonko Pamic (85.) entschieden das Spiel. Braunschweigs Ärgerlich für die Eintracht, dass Benjamin Kessel (71.) wegen eines groben Foulspiels obendrein noch die Rote Karte.
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