Das Präsidium hatte am Sonntagabend lange getagt und «alle Seiten angehört», wie Wellenreuther sagte. Nachdem alle «eine Nacht darüber geschlafen» hätten, sei die Entscheidung am Montag gefallen. «Anschließend haben wir mit Trainer und Berater eine sehr faire Vereinbarung für beide Seiten getroffen.» Scharingers Vertrag lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2012. Wellenreuther versicherte: «Wir sind im Guten und freundschaftlich auseinandergegangen. Wer um unsere Beziehung weiß, weiß, dass dies heute wehtut und uns schwergefallen ist.» Auch Kreuzer betonte das gute Verhältnis zu Scharinger, der früher ebenfalls für den KSC gespielt hat. Der KSC-Präsident Wellenreuther erklärte aber auch, dass die Verantwortlichen nach den Gesprächen zur Überzeugung gelangt seien, «dass wir jetzt einen neuen Impuls brauchen, weil es im Detail nicht erklärbar war, wie es zu diesen Leistungsschwankungen kommt». Kreuzer kündigte vor dem Kellerduell am Freitag gegen den FC Ingolstadt eine härtere Gangart an: «Wir werden so eine Leistung wie in Dresden nicht mehr akzeptieren. Es geht um den KSC. So eine Einstellung können wir nicht mehr tolerieren.»
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