«Solche Phasen gibt es», meinte Funkel, der mit mehr als 1100 Einsätzen als Spieler und Coach Rekordmann der 1. und 2. Liga ist und mit Bochum in der vergangenen Saison erst in der Relegation gegen Borussia Mönchengladbach am Wiederaufstieg scheiterte. Nie aufgeben - so präsentierte sich der Fußballer Funkel, und so hielt er es immer auch als Coach, der laut Alemannia-Manager Erik Meijer «mit allen Wassern gewaschen ist». Vom großen Erfahrungsschatz des neuen starken Mannes wollen die Verantwortlichen am Tivoli rasch profitieren: Schon am Samstag beim 1. FC Union Berlin soll das Team die Flucht nach vorn antreten. «Das Wichtigste ist es, dass die Spieler merken, dass sie Rückendeckung und Vertrauen haben», fügte Funkel bei seiner von einem großen Medienaufgebot begleiteten Vorstellung an - ein dezenter Seitenhieb auf Hyballa, der laut Meijer zuletzt nicht mehr den hundertprozentigen Rückhalt der Aachener Profis hatte. Funkels Entscheidung pro Aachen war «kein Schnellschuss», wie er bekannte. Er habe sich das Engagement beim ehemaligen Erstligisten und Pokalfinalisten «sehr gut überlegt» und möchte keine «One-Man-Show» an der Krefelder Straße bieten: «Ich bin ein Teamplayer.» Jetzt gilt nur noch der Blick nach vorn: «Klar ist, dass wir bis zur Winterpause punkten müssen - und das auch tun werden», versprach er.
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