Dramatischer sieht es bei Dynamo aus. Bürgschaften für mehr als zwei Millionen Euro benötigen die Dresdener, wenn sie scheitern sollten. «Wenn wir keine Unterstützung von der Stadt oder den städtischen Unternehmen erhalten, dann ist die Situation aussichtslos», sagte Geschäftsführer Volker Oppitz. Im Falle des Aufstiegs bekäme der achtmalige DDR-Meister, der bis 1995 in der Bundesliga spielte, mehr TV-Geld, benötigte wegen der steigenden Kosten aber trotzdem eine Bürgschaft von rund 800 000 Euro. Entsprechend groß ist der Druck. «Wenn man sein Heimspiel nicht gewinnt, sind die Chancen für den Gegner besser», gab Trainer Ralf Loose zu. «Wir brauchen nicht mehr ein Wunder, sondern nur noch einen Sieg», lautete Looses Parole vor der Abfahrt des Dynamo-Busses nach Osnabrück am Montagmorgen. Der Coach hofft, dass «bei den wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, die Spieler kaltschnäuzig im Abschluss sind». Loose war glücklich, dass Stürmer Dani Schahin mit im Bus saß, denn der Angreifer plagt sich schon seit einiger Zeit mit Knieproblemen. Bei den Osnabrückern wollen die nicht ganz fitten Defensivspieler Konstantin Engel (Oberschenkelprobleme) und Tobias Nickenig (Zehenprobleme) auflaufen. Für den gesperrten Benjamin Siegert dürfte Kristoffer Andersen spielen.
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