Der fränkische Konkurrent muss sich dagegen weiter gedulden. Bereits zum sechsten Mal verspielte das «Kleeblatt» am letzten Spieltag den Sprung auf den Relegationsplatz und muss sich mit der besten Saison seit dem Zweitliga-Aufstieg 1997 trösten. «Ich bin aber auf die Mannschaft und den Trainer stolz ohne Ende», meinte Präsident Helmut Hack. Bei der Mega-Aufstiegsparty in Berlin sorgten 77 116 Fans für einen Zuschauerrekord für die eingleisige 2. Liga und verwandelten nach dem 2:1 gegen Mitaufsteiger FC Augsburg das Olympiastadion in ein Tollhaus, als DFL-Vizepräsident Harald Strutz Hertha-Kapitän André Mijatovic die Meisterschale überreichte. Im Krimi um den Klassenerhalt feierte der KSC dank der Treffer von Doppeltorschütze Andrei Cristea und Delron Buckley doch noch ein Happyend. Osnabrück holte dank Sebastian Tyrala nach zehn Spielen ohne Sieg wieder einen «Dreier» und kann im Nachsitzen den Klassenverbleib schaffen. «Wir wollen die unheimlich positive Stimmung in der Mannschaft mitnehmen und das Projekt Klassenerhalt positiv zu Ende führen», meinte VfL-Trainer Heiko Flottmann zum Duell mit Dresden. In Cottbus schossen Emil Jula, Nils Petersen und Takahito Soma RWO ins Tal der Tränen. «Das fühlt sich richtig scheiße an», gestand Oberhausens Präsident Hajo Sommers. Energie-Stürmer Petersen setzte sich nach seinem Abschied die Torjägerkrone auf und empfahl sich mit 25 Treffern nachdrücklich für den Wechsel zum FC Bayern München. Als bester Aufsteiger ging Erzgebirge Aue ins Saisonziel. Der Neuling krönte seine herausragende Spielzeit mit dem 2:0 beim FSV Frankfurt. Alemannia Aachen beendete nach dem 1:1 über Bielefeld als Tabellenzehnter die Saison hinter dem TSV 1860 München, der beim SC Paderborn mit 2:3 unterlag.
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