Die «Bild»-Zeitung berichtete von einer Rettung durch den Einstieg eines europäischen Wettanbieters. Wie ernst die Lage ist, zeigt sich auch daran, dass bis Ende des Monats die März-Gehälter laut Medienberichten nicht ausgezahlt werden konnten. Die Uhr tickt - spätestens am Wochenende muss der Verein den Überlebenskampf gewinnen. Man wolle «keine Wasserstandsmeldungen» mehr zu seinen Bemühungen abgeben, kündigte der Club an. Präsident Schneider gab vorab im «Münchner Merkur» aber die Richtung vor - sie lautet hopp oder top: «Entweder wir schaffen es zu null oder zu 100 Prozent - dazwischen gibt es nichts.» Man befinde sich in der «Nachspielzeit», erklärte Schneider zum bestehenden Zeitdruck. Die Profis müssen sich derweil auf ihren nächsten sportlichen Einsatz am 3. April in Aachen vorbereiten. Die Konzentration auf den Fußball-Alltag fällt jedoch schwer. «Jeder hat bei uns nur im Kopf, wie es weitergeht. Es wäre gut, vor Sonntag noch ein positives Signal zu bekommen», bestätigte Trainer Reiner Maurer. Die noch ausstehenden März-Gehälter dürften den Ehrgeiz der «Löwen»-Profis nicht negativ beeinflussen, betonte der Coach: «Es ist für uns nicht maßgeblich, ob das Gehalt am 1. oder 10. überwiesen wird. Und ich glaube, dass keiner der Spieler damit ein Problem hat.» «Ein jeder zittert und hofft», erklärte Torjäger Benjamin Lauth. U 21-Nationalspieler Christopher Schindler sagte dazu: «Wir unterstützen den Verein am besten, wenn wir unseren Job machen.»
 |