In Absprache mit dem VfL Bochum will der Sünder Concha im Krankenhaus besuchen, sobald dessen Gesundheitszustand es zulässt. «Ich möchte mich unbedingt noch einmal persönlich bei ihm entschuldigen und ihm gute Besserung wünschen», sagte der Mittelfeldspieler: «Wenn ich könnte, würde ich diese Verletzung gern ungeschehen machen, leider ist das nicht möglich.» Vor dem Mannschaftsbus der Bochumer war es noch zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem aus Kongo stammenden Younga-Mouhani und VfL-Torwarttrainer Peter Greiber gekommen. Ordner und Polizei haben nach Angaben der Bochumer den Streit geschlichtet. «In der Situation hält Mac ein bisschen drüber, um selber nicht verletzt zu werden. Dass er ihn nicht absichtlich verletzten wollte, steht für mich außer Frage», kommentierte Union-Trainer Uwe Neuhaus die Szene, die auch auf beiden Trainerbänken für Entsetzen gesorgt hatte. «Solche Szenen braucht kein Mensch, sie passieren leider immer wieder. Wir hoffen, das Matias Concha schnell wieder gesund wird», betonte Neuhaus und beschrieb Younga-Mouhani als «normalerweise wirklich fairen Spieler». Kollege Funkel kritisierte zwar die «etwas rüde» Attacke des Berliners: «Er wollte aber Matias mit Sicherheit nicht verletzen.» Younga-Mouhani hatte lange nicht gespielt und war nur durch die Ausfallmisere der «Eisernen» in die Startelf gerückt. Offenbar war der 36-jährige Routinier völlig übermotiviert, schon in Halbzeit eins stieg er gegen Mahir Saglik brutal ein. Auch Neuhaus beschwichtigte jedoch: «Absicht zu unterstellen, wäre nicht fair. Er erwischt ihn total unglücklich. Mir tut das wahnsinnig leid.»
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