In der zweiten Runde des DFB-Pokals der Frauen haben sich die Favoriten durchgesetzt. Titelverteidiger FCR Duisburg zog beim Bundesliga-Aufsteiger Herforder SV mit einem 6:0 (0:0)-Sieg trotz mühsamer erster Hälfte am Ende souverän ins Achtelfinale ein.
Neben Herford schied nur ein weiterer der insgesamt zwölf Erstligisten aus: Im zweiten Bundesliga-Duell musste sich Mitaufsteiger Bayer 04 Leverkusen dem Pokal-Rekordsieger 1. FFC Frankfurt mit 0:6 (0:2) geschlagen geben. Der deutsche Meister Turbine Potsdam setzte sich gar mit 8:0 (1:0) beim Lichterfelder FC Berlin durch.
Große Mühe hatte Vorjahresfinalist USV Jena, der den Zweitligisten SC Freiburg erst nach Verlängerung mit 4:2 (2:2, 0:1) besiegte. Keine Blöße gab sich das weitere Bundesliga-Sextett gegen unterklassige Gegner: Die SG Essen-Schönebeck (7:0 gegen Magdeburger FFC) erreichte ebenso die Runde der letzten 16 Teams wie der 1. FC Saarbrücken (3:1 gegen TSV Crailsheim), der Hamburger SC (4:1 bei TSV Jahn Calden), Bayern München (4:0 beim 1. FFC Niederkirchen), der VfL Wolfsburg (5:0 gegen 1. FC Lübers) und Bad Neuenahr (1:0 bei Borussia Mönchengladbach). Der letzte Achtelfinal-Teilnehmer wird am 8. September in der Partie BV Cloppenburg - SV Victoria Gersten ermittelt.