Frankfurt/Main (dpa) - 02.11.2009, 14:59 Uhr
Innerhalb von nur vier Tagen sind bereits 100 000 Eintrittskarten für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland bestellt worden.
Bisher lagen dem WM-Organisationskomitee schon 26 000 Anträge für Städte-Serien vor, die mit Ausnahme von Berlin zum Besuch aller Spiele in den anderen acht Spielorten berechtigen. «Diese erste Zwischenbilanz erfreut uns sehr. Die Zahlen bestätigen, dass die Frauen-WM 2011 ein besonderer Anlass ist, den vor allem die Fans und Bewohner rund um die Spielorte live erleben wollen. Mit den Städte-Serien und auch mit den Preisen haben wir offensichtlich ins Schwarze getroffen», sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.
Bereits überbucht in den acht Spielorten Augsburg, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg sind die Städte-Serien in der Kategorie vier. Daher müssen die Käufer dieser Tickets am 7. Dezember ausgelost werden. «Trotz des großen Interesses gibt es bis zum Ende der ersten Verkaufsphase am 31. Januar 2010 noch realistische Chancen, eine Städte-Serie zu lösen. Ich denke, es handelt sich dabei auch um ein ideales Weihnachtsgeschenk», meinte Jones.
Einen ebenso rasanten Start legte das Bewerbungsverfahren für die freiwilligen Helfer, die Volunteers, hin. 72 Stunden nach Beginn hatten sich bereits 2000 Bewerber auf der offiziellen Internet- Plattform registriert. «Wir sind begeistert über den enormen Zuspruch unseres Volunteer-Programms. Es ist fantastisch, wie viele Menschen jeden Alters und quer durch alle Bevölkerungsschichten sich bei der Frauen-WM ehrenamtlich engagieren wollen und das aus der ganzen Welt», sagte die OK-Chefin.
Die Altersspanne der eingegangenen Bewerbungen reicht von 18 bis 74 Jahren. Darunter befinden sich Rentner, Schüler und Studenten ebenso wie Geschäftsführer, Lehrer, Ärzte, Pfarrer und Hausfrauen. Bisher liegen Anmeldungen aus 30 Nationen vor, darunter Eritrea, Kosovo, Fidschi, Belize und China. Je Spielort werden rund 400 freiwillige Helfer benötigt. Insgesamt plant das Organisationskomitee den Einsatz von 4000 Volunteers.