Fans können ab sofort Karten für Frauen-WM kaufen
Augsburg (dpa) - 29.10.2009, 19:08 Uhr
OK-Chefin Steffi Jones (Mitte) wirbt für die WM 2011 in Deutschland.
Augsburg (dpa) - Fußball-Fans können ab sofort Eintrittskarten für die erste Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland erwerben. Steffi Jones startete in der Halbzeitpause des Länderspiel-Klassikers gegen die USA in Augsburg offiziell den Karten-Verkauf für die WM 2011. Per Maus-Klick schaltete Jones das Ticketportal frei. «Damit wird die WM im wahrsten Sinne des Wortes greifbar, weil die Fans die Karten nun in den Händen halten können», sagte Jones, die Präsidentin des Organisationskomitees, 604 Tage vor dem WM-Start am 26. Juni 2011. In der ersten Verkaufsphase werden bis zum 31. Januar 2010 zunächst die sogenannten Städte-Serien angeboten, die zum Besuch aller Partien im jeweiligen Spielort berechtigen. Davon ausgenommen ist Berlin, wo nur das Eröffnungsspiel stattfindet. «Ich bin sicher, dass schon jetzt viele zugreifen werden. Denn gerade eine Städte- Serie ist doch das ideale Weihnachtsgeschenk. Damit können sich die Bewohner und Fans rund um die Austragungsorte frühzeitig die besten Plätze sichern und haben die Gewissheit, alle Spiele in ihrem Stadion live mitzuerleben. Und das zu wirklich moderaten und zum Teil stark reduzierten Preisen», betonte Jones.
So gibt es Karten für vier Spiele in Bochum oder Sinsheim ermäßigt bereits ab 30 Euro, das heißt zu einem Durchschnittspreis von 7,50 Euro. «Mit den attraktiven Preisen sprechen wir vor allem Familien mit Kindern an. Ich wünsche mir, dass sie in allen Stadionbereichen sitzen, nicht nur in den Kurven, sondern auch auf den Haupt- und Gegentribünen», sagte die OK-Chefin, die in knapp zwei Jahren auf ein ähnlich großes Fußballfest wie beim Sommermärchen 2006 hofft. Insgesamt kalkuliert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit einer Stadion-Auslastung von 80 Prozent. Eine Million WM-Karten gibt es insgesamt für die 32 Spiele in neun Stadien. 700 000 Tickets davon gehen in vier Phasen in den freien Verkauf. Sie können - anders als bei der Männer-WM 2006 - nicht nur im Internet, sondern auch über Telefon-Hotlines bestellt oder an Vorverkaufsstellen gekauft werden. «Im Vergleich zu 2006 ist vieles leichter gemacht worden. So gibt es zum Beispiel keine Personalisierung der Karten. Sie können also problemlos weitergegeben werden», betonte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Präsident Theo Zwanziger freut sich schon jetzt auf «eine faszinierende Atmosphäre» und volle Stadien wie bei den Heim-Länderspielen des Welt- und Europameisters vor 44 825 Zuschauern gegen Brasilien in Frankfurt und gegen die USA in der mit 28 367 Fans ausverkauften Augsburger impuls arena.
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