Frankfurt/Main (dpa) - 20.03.2009, 14:34 Uhr
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen trägt ihre drei Vorrundenspiele bei der Weltmeisterschaft 2011 im eigenen Land in den größten Stadien in Berlin (74 000 Zuschauer), Frankfurt am Main (46 700) und Mönchengladbach (47 000) aus.
Den Spielplan hat das FIFA-Exekutivkomitee unter Vorsitz von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter in Zürich verabschiedet. Titelverteidiger Deutschland eröffnet am 26. Juni im Berliner Olympiastadion die Titelkämpfe mit 16 Mannschaften.
Das Endspiel wird am 17. Juli in der Frankfurter WM-Arena angepfiffen. Halbfinal- Spielorte sind Mönchengladbach und Frankfurt/Main. Das Spiel um Platz drei ist nach Sinsheim vergeben worden. Die Endrunden-Auslosung mit den Spielpaarungen erfolgt im Dezember 2010.
«Ich glaube, dass mit der Vergabe der Spielpaarungen alle Städte sehr zufrieden sein können. Die Begegnungen sind gleichmäßig verteilt und werden über unsere neun Spielorte ins ganze Land getragen. Diese WM soll ein Festival des Frauenfußballs werden», betonte OK- Präsidentin Steffi Jones. Die FIFA übernahm komplett den DFB- Vorschlag. Augsburg, Bochum, Dresden, Leverkusen und Wolfsburg zählen zu den weiteren WM-Austragungsorten. DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte sich zufrieden: «Wir haben neun tolle Stadien und Deutschland wird wie 2006 ein großartiger Gastgeber sein.»
Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid ist in der Vorrunden- Gruppe A als Kopf gesetzt und wird nach dem Turnierauftakt in Berlin die weiteren Begegnungen am 30. Juni in der Frankfurter Commerzbank- Arena und am 5. Juli in Mönchengladbach bestreiten. Sollte der Gastgeber weiterkommen, kann Wolfsburg oder Leverkusen mit dem Viertelfinale des deutschen Teams rechnen. Franz Beckenbauer, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees: «Unsere Erfahrungen von 2006 haben gezeigt, wie wichtig eine harmonische Verteilung der Spiele für das gesamte Turnier ist.»