Logo der Frauen-Fußball-WM 2011 vorgestellt
Berlin (dpa) - 20.04.2008, 12:56 Uhr
Steffi Jones steht neben einem Schild mit dem Logo der WM 2011.
Die Frauenfußball-WM 2011 soll in Berlin beginnen und in Frankfurt enden. «Es ist unsere klare Vorstellung, das Turnier dort zu starten, wo die Männer-WM 2006 zu Ende ging», sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach bei der Vorstellung des Logos für das Turnier. Allerdings müssten noch Gespräche mit dem Berliner Senat geführt werden. Termin für das geplante Eröffnungsspiel mit der deutschen Mannschaft im Olympiastadion ist der 26. oder 27. Juni 2011. Das für den 17. Juli 2011 terminierte Finale findet laut Niersbach «mit hoher Wahrscheinlichkeit in Frankfurt statt». Mit einer bereits im Jahr 2009 einsetzende Promotion-Tour soll der Verkauf der Eintrittskarten angekurbelt werden. Insgesamt stehen rund eine Million Tickets zur Verfügung. «Es ist unser Ehrgeiz, die Stadien voll zu bekommen», sagte Niersbach. Dazu müssten im Schnitt 30 000 Karten pro Spiel verkauft werden. FIFA-Exekutivmitglied Franz Beckenbauer ist optimistisch, dass diese ehrgeizigen Ziele verwirklicht werden können: «Die Erwartung ist hoch, auch wenn das Turnier nicht ein so gewaltiges Ereignis wird wie die WM 2006.»
Belebende Wirkung versprechen sich die Gastgeber um OK-Chefin Steffi Jones zudem von dem neuen Logo. Das unter dem Motto «Arena Deutschland» stehende Zeichen, das ein stilisiertes Stadion mit schwarz-rot-goldener, schwungvoller Umrandung zeigt, wurde zwischen den DFB-Pokalendspielen der Frauen und Männer im Berliner Olympiastadion präsentiert. «Das Logo ist wunderschön. Es hat etwas mit Fußball zu tun. Unser Logo 2006 hätte auch für eine Schwimmveranstaltung stehen können», kommentierte Beckenbauer. OK-Chefin Steffi Jones sieht in dem schwungvollen Emblem ein wichtiges Bindeglied zwischen Organisatoren und Publikum. «Es ist mit seiner starken Aussagekraft ein Logo voller Elan. Ich wünsche mir, dass die großartige Stimmung, die sich unser OK mit ausverkauften Stadien zum Ziel setzt, in riesigen Wellen aus den Stadien herausschwappt», sagte Jones. |