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Frauenfußball-WM mit 16 Mannschaften

Zürich/Stuttgart (dpa) - 14.03.2008, 13:17 Uhr

Mit einem kleinen, aber feinen Teilnehmerfeld wartet die 6. Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland auf.

Das Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA sprach sich in Zürich gegen die Ausweitung auf 24 Mannschaften aus: Es bleibt bei 16 Endrundenteilnehmern. «Ich freue mich sehr darauf, dass wir uns 2011 vor eigenem Publikum mit den wirklich besten Teams der Welt messen werden», kommentierte Bundestrainerin Silvia Neid die Entscheidung. «Die Zuschauer dürfen sich freuen. Sie werden fantastischen und absolut hochklassigen Fußball erleben.»

Eine Ausweitung auf 24 Teams würde das hohe Niveau senken, hieß es in einer Erklärung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). «Das Leistungsgefälle wäre dann zu groß», sagte Steffi Jones, die Präsidentin des WM-Organisationskomitees. Bei den ersten beiden Weltmeisterschaften in China 1991 und in Schweden 1995 spielten noch zwölf Auswahl-Teams, danach (1999 und 2003 in den USA sowie 2007 in China) waren es 16. Als Testlauf wird - ähnlich dem Confed-Cup bei den Männern - 2010 die WM der U-20- Mannschaften in Deutschland durchgeführt. Dieses Modell soll auch in Zukunft beibehalten werden.

Zwölf deutsche Städte - Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dresden, Essen, Frankfurt, Leverkusen, Magdeburg, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg - bewerben sich als Spielorte. Am Ende werden sechs bis neun übrigbleiben. «Nun gilt es, bei der Gestaltung des Spielplans die aus 16 Teams resultierenden 32 Spiele so zu verteilen, das wir einerseits eine regional ausgewogene Verteilung darstellen, gleichzeitig aber auch eine wirtschaftlich vernünftige Auslastung für jeden einzelnen Spielort gewährleisten können», erklärte DFB- Präsident Theo Zwanziger. «Drei bis vier Spiele je Standort scheinen angemessen zu sein.»

Im Herbst will der DFB seine WM-Standorte präsentieren. Frankfurt ist für das Finale vorgesehen, Berlin für die Eröffnung. Dazu hat Augsburg als einziger bayerischer Bewerber beste Karten. Auch die derzeit im Bau befindliche Arena des Zweitligisten 1899 Hoffenheim in Sinsheim hat gute Chancen: Investor Dietmar Hopp hat allerbeste Kontakte zum DFB.


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