Wie fällt ihre Bilanz des Jahres mit dem Gewinn des WM-Titels in China und der Vergabe der WM 2011 nach Deutschland aus. War es das erfolgreichste Jahr der deutschen Frauenfußball-Geschichte? Neid: «Für mich persönlich auf jeden Fall. Die Weltmeisterschaft war natürlich das Highlight. Und wir können uns schon jetzt auf die WM im eigenen Land freuen. Besser geht es nicht. Gibt es eigentlich eine Steigerung für ein i-Tüpfelchen? Vielleicht ein 'Strich über dem e'.» Tun die Nationalspielerinnen ihnen nicht ein wenig leid, dass sie nun noch bis Weihnachten in den verschiedenen Vereinswettbewerben ran müssen? Eigentlich sind doch alle urlaubsreif...» Neid: «Sicher, denn es gab keine Pause. Es ist in der Tat schwer, jetzt weiterzuspielen. Aber es ist nicht zu ändern. In der Winterpause können sich alle erholen. Sie bekommen wieder ihre Trainingspläne. Im Januar treffen wir uns erstmals wieder, die nächsten Spiele stehen beim Vier-Länder-Turnier in China an. Dann kommt der Algarve-Cup, einige EM-Qualifikationspartien. Ende Juni beginnt dann die Olympia-Vorbereitung.» Hat Deutschland nach zwei Mal Bronze nun die Goldmedaille im Visier? Neid: «Wir wollen möglichst überall erfolgreich sein. Ich habe immer große Erwartungen.» aufgezeichnet von Ulli Brünger, dpa
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