Vor der WM-Generalprobe gegen Norwegen hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft kleine Verletzungssorgen. Spielmacherin Renate Lingor (1. FFC Frankfurt) kam mit einer Bänderdehnung im Knie zum Treffpunkt in Mainz.
Ebenfalls leicht angeschlagen sind ihre Clubkollegin Sandra Smisek (Oberschenkel- Verhärtung), Linda Bresonik (Essen-Schönebeck/Adduktorenblessur) und Martina Müller (Wolfsburg/Rippenprellung). «Das sind aber keine schwerwiegenden Dinge», sagte DFB-Trainerin Silvia Neid. Sie hofft, das Quartett beim letzten Test am 30. August gegen den Weltranglisten-Vierten im Mainzer Bruchweg-Stadion einsetzen zu können.
Noch nicht wieder zur Verfügung steht Torhüterin Silke Rottenberg nach ihrem Muskelfaserriss in der Wade. Dennoch ist sie in Mainz sowie bei der WM vom 10. bis 30. September in China dabei. Die Partie gegen Norwegen ist vor dem Abflug am 3. September nach Schanghai, wo die DFB-Elf eine Woche später das WM-Eröffnungsspiel bestreitet, der letzte Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen. «Das Spiel ist ein echter Knüller. Wir haben uns ganz gezielt einen starken Gegner ausgesucht, weil wir vor der WM noch einmal eine Standortbestimmung haben wollen», betonte die Cheftrainerin.