Die Frankfurterinnen, die auch schon zwei Mal den UEFA-Pokal einheimsen konnten, lösen indes mit ihrem sechsten Titel nach 1999, 2001, 2002, 2003 und 2005 den 1. FFC Turbine Potsdam auf dem Thron ab. «Das ist ein ganz souveräner Meistertitel und er ist absolut verdient. Der Unterschied zur Konkurrenz ist, dass er FFC im entscheidenden Moment zulegen kann und in Birgit Prinz für mich die überragende Spielerin in dieser Saison hat», meinte Nationaltrainerin Silvia Neid. Die zweimalige Weltfußballerin Prinz traf beim Schützenfest in Bad Neuenahr ebenso drei Mal (10./24./62.) wie Judith Affeld (37./39./89.). Den Torreigen eröffnete nach nur vier Minuten aber Sandra Smisek, die auch nach dem Wiederanpfiff erfolgreich war (46.). Zudem trug sich Kerstin Garefrekes (66.) in die Torschützinnenliste ein. Der bis dato höchste Sieg in der laufenden Bundesliga-Saison datierte vom 29. Oktober 2006 mit einem 9:1 beim SC Freiburg. Die Entscheidungen um den Abstieg aus dem Frauen-Oberhaus waren bereits vor dem vorletzten Spieltag gefallen. Den Gang in die 2. Liga müssen der FFC Heike Rheine und der FFC Brauweiler-Pulheim antreten, der nach dem 3:4 gegen den VfL Wolfsburg weiterhin auf den ersten Saisonsieg wartet.
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