Frankfurt/Main (dpa) - 22.05.2007, 16:39 Uhr
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Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt sind im DFB-Pokal auf Rekordkurs. Zum neunten Mal hintereinander steht das Team im Berliner Olympiastadion gegen den FCR 2001 Duisburg im Cup-Finale.
Mit dem möglichen sechsten Pokalsieg seit 1999 würde der 1. FFC Frankfurt den TSV Siegen und den FSV Frankfurt überflügeln. In den vergangenen drei Spielzeiten hatte Turbine Potsdam dem erfolgsverwöhnten Team aus Hessen den Pokal weggeschnappt. «Wir wollen endlich wieder den Pott», sagte FFC- Spielerin Steffi Jones in Frankfurt am Main.
Die Frankfurterinnen tragen die Favoritenbürde. In der Bundesliga gewann der noch ungeschlagene Spitzenreiter die Pflichtspiele gegen den härtesten Verfolger Duisburg mit 6:1 und 3:0. 2003 trafen sich die Clubs erstmals im Pokalfinale von Berlin. Auch da triumphierte der 1. FFC. «Die Ergebnisse zählen nicht. Es geht bei Null los. Duisburg wird alles daran setzen, die Saison noch mit einem Erfolg abzuschließen», warnte FFC-Coach Hans-Jürgen Tritschoks.
Der Pokalsieg kann sich im Erfolgsfall für die Spielerinnen des 1. FFC auszahlen. Dazu müsste sich das Team aber auch den sechsten Meistertitel sichern. «Wenn wir das Double schaffen, und nur dann, wird eine Erfolgsprämie gezahlt», erklärte Manager Siegfried Dietrich. Sie setzt sich aus dem vom DFB gezahlten Antrittsgeld (rund 70 000 Euro) sowie Sponsorengeldern zusammen und soll an alle Spielerinnen und Betreuer gezahlt werden.