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DFB-Frauen starten mit 0:0 gegen USA ins WM-Jahr

Guangzhou (dpa) - 26.01.2007, 12:13 Uhr

Bundestrainerin Silvia Neid ist mit ihrem Team in China.
Bundestrainerin Silvia Neid ist mit ihrem Team in China.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen ist verheißungsvoll ins WM-Jahr gestartet. Beim 0:0 in Guangzhou zum Auftakt des Vier-Länder-Turniers in China gegen Olympiasieger USA präsentierte sich die ersatzgeschwächte und verjüngte Elf von Cheftrainerin Silvia Neid in ansprechender Form.

Am Ende reichte es vor rund 1000 Zuschauern im Guangdong Olympic Stadion trotz spielerischer Überlegenheit und besserer Chancen nicht zum Sieg im ersten Länderspiel 2007. Das Turnier dient schon der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im September in China, wo die DFB-Elf ihren 2003 in den USA gewonnenen Titel erfolgreich verteidigen will.

«Ich bin zufrieden mit der Leistung. Uns hat in der ersten Hälfte etwas die Ruhe gefehlt. Mit zunehmender Spieldauer wurde es dann immer besser. Aber man muss bedenken, dass eine junge Mannschaft auf dem Platz stand», sagte Cheftrainerin Silvia Neid, die beim WM-Testlauf auf zahlreiche Stammkräfte verzichten muss und sich durch den Einsatz einiger Nachwuchskräfte «wichtige Erkenntnisse» erhofft. Neben Rekordnationalspielerin Birgit Prinz traten sechs weitere Leistungsträgerinnen die Reise ins WM-Land gar nicht erst an.

Im zweiten Turnierspiel trifft der sechsmalige Europameister am 28. Januar auf Gastgeber China, zwei Tage später ist zum Abschluss England der Gegner. Die Chinesinnen bezwangen den WM-Teilnehmer von der Insel in ihrem Auftaktmatch durch Tore von Zhang Ying (16.) und Han Duan (45.) mit 2:0 (2:0).

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel gegen den ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen zweimaligen Weltmeister USA. Es dominierten die Abwehrreihen. Die von der Duisburgerin Annike Krahn und der Potsdamerin Ariane Hingst organisierte Defensive stand gut. «Mit der Abwehr bin ich zufrieden», lobte Neid. Petra Wimbersky mühte sich, auf der Prinz-Position als hängende Spitze dem Spiel Impulse zu geben. Dennoch merkte man dem Team zunächst die fehlende Spielpraxis nach der Winterpause noch an. Neid: «Erst nach dem Wechsel haben wir das Offensivspiel besser in den Griff bekommen.»

Die beste Möglichkeit der Amerikanerinnen vor der Pause hatte Lindsay Tarpley (19.), doch Celia Okoyino da Mbabi lenkte den Ball zur Ecke. Auf der Gegenseite prüfte Anja Mittag (30.) US-Torfrau Hope Solo mit einem 18-Meter-Schuss. Nach dem Wechsel agierte die DFB-Auswahl zielstrebiger. Doch Wimbersky, Okoyino da Mbabi sowie die eingewechselten Melanie Behringer und Linda Bresonik konnten die Chancen zum siebten Sieg im 25. Spiel gegen den Rivalen nicht nutzen.


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